Vögel
„Frühmorgens am Bachufer _Eisvogel“
Wenn in der Frühe die Sonne noch nicht hoch genug steht, um ihren Schein durch den Baumbestand sowie das dichte Buschwerk dringen zu lassen, dann ist am Bachufer noch ein ganz leicht aufsteigender Dunst, fast völlige Ruhe und eine im Verhältnis zur Umgebung fast empfindliche Kühle. Diese spiegelt sich empfindungsmäßig zu diesem Zeitpunkt auch noch in den Farben wieder. Da es noch komplett schattig ist, sind die Belichtungszeiten aus der Hand bei den verwendeten Brennweiten weit im Grenzbereich, aber mit einiger Routine noch beherrschbar. (Stativ ist nicht mein bevorzugtes Ausrüstungsteil, schränkt inmitten des Uferbewuchses die Bewegungsfreiheit doch sehr ein)
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Kommentare zum Bild
Piesl
27.07.2020Hallo,
da kannst du dich nun wirklich nicht beschweren. Die Brennweite in Kombi mit dem schwachen Licht und der Belichtungszeit und dann das tolle Ergebnis. Ein Stativ hätte dir sicher keine Verbesserung beschert. Höchsten einen leeren Ast, weil der Vogel verscheucht gewesen wäre.
Ein sehr schönes Bild in brillanter Morgenstimmung. Es muss nicht immer Sonne sein!
Gruß Peter
Hans-Joachim Schaffhäuser
28.07.2020Habe ich schon immer gesagt, beste Farben des Eisis immer im Schatten oder sogar im Regen.
Zu viel Licht wirkt beim Glanz der Federn die Farben nicht so opti.
VG HaJo
NaturfotoDu40
15.08.2020Ein ganz eindrucksvolles Foto. Solche satten Farben bringen das Gefieder des Eisvogels perfekt zur Geltung. Gratulation auch zu Deiner ruhigen Hand. 1/60 s bei voll ausgefahrener Brennweite: Chapeau!!!
Das schaffe ich nicht mehr, obwohl ich Dir bezüglich der Einschränkungen die ein Stativ mit sich bringt, voll zustimme. Ich benutze deshalb gerne ein Einbeinstativ.
Aber über ein Tarnzelt solltest Du nachdenken, vieles geht "ohne" schlichtweg nicht.
VG Roland