Unterwegs
„The Cook - Old Dehli“
Während ich gehe, umspült mich die warme Luft wie ein sanfter Fön. Schweißperlen laufen meine Glatze herunter. Das TShirt klebt an meinem Rücken. Ich gehe langsam. Der hektische Verkehr aus Rikschas ,Tuktuks, Mofas und Menschen umfließt mich. Augenpaare aus dunklen Höhlen nehmen mich wahr. Ich erwiedere den Blick und spätestens wenn sich meine Grübchen des Lächelns bilden, wechselt die Ernsthaftigkeit meines Gegenübers in ein freundliches Gesicht. Meine Kamera baumelt vor meinem Bauch, ein Geste, ein Foto... beim Schlendern bin ich bombardiert von den Eindrücken.
Vier dickbäuchige Muslime wollen sich nicht fotografieren lassen, aber diese Verwandlung auch ihrer Gesichter brennt sich in meinem Kopf. Herzlichkeit und Wärme. Ein kleiner streunender Gang am frühen Abend durch Old Dehli und ich spüre das Leben. Gesichter verwandeln sich in ganze Lebensschicksale. Mein Kopf rast vor Alliterationen, Vergleichen und Metaphern, während das Thali in meinem Magen verdaut. Dreck, Müll, der ununterbrochene Geräuschpegel von Hupen und aufheulenden Motoren, der lallenden Singsang des Hindi und 35 grad... ich mag es, ich bin ich.
Vier dickbäuchige Muslime wollen sich nicht fotografieren lassen, aber diese Verwandlung auch ihrer Gesichter brennt sich in meinem Kopf. Herzlichkeit und Wärme. Ein kleiner streunender Gang am frühen Abend durch Old Dehli und ich spüre das Leben. Gesichter verwandeln sich in ganze Lebensschicksale. Mein Kopf rast vor Alliterationen, Vergleichen und Metaphern, während das Thali in meinem Magen verdaut. Dreck, Müll, der ununterbrochene Geräuschpegel von Hupen und aufheulenden Motoren, der lallenden Singsang des Hindi und 35 grad... ich mag es, ich bin ich.
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