Nordeuropa
„Rundlingsdorf Satemin mit Milchbank“
Einige von euch kennen das noch von früher; wenn Mutter oder Großmutter die vollen Milchkannen zum Transport in die Molkerei (Meierei) auf die Milchbank im Dorf gewuchtet haben. Viele unserer Rundlingsdörfer haben noch diese alten Milchbänke, wenn auch es nur noch in wenigen Dörfer aktive Land- und Viehwirtschaft gibt. Ich wünsche euch allen einenn schönen Sonntag, LG, Werner
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Kommentare zum Bild
Holzinger Bruno
03.09.2017Dass waren noch Zeiten! Einen schönen Sonntag lieber Werner!
Herzlichen Gruß,
Bruno
PeSaBi
03.09.2017ich kenne es als Milchzentrale ... eine Einrichtung im Dorf, mit einer Waage in die die Milch gegossen wurde, und der anwesende Kontrolleur hat das in eine Karte eingetragen ... dort wurde dann die Milch durch Tankwagen abgeholt ... nach Schließung der Milchzentrale haben die Tankwagen die Bauern angefahren - aber da gab es auch schon nicht mehr viele Bauern ... dieses Jahr hat hier der letzte Milchbauer aufgegeben ...
HG - Petra
Ilas
03.09.2017Genau! Das war die "Milchbank"; die ich in meinem Kommentar zu deinem Foto mit den Milchkannen erwähnte.
Ich erinnere mich noch gut.
L.G. Astrid
arteins
04.09.2017Hier scheint die Zeit tatsächlich stehen geblieben zu sein.
VG Wolfhart
Cor.Lin
04.09.2017Das Wendland :-) Sofort am "X" erkannt...
Der Milchbank hast Du einen Premiumplatz eingeräumt - leider sehen die Höfe nicht mehr nach Vollerwerbsbetrieben aus...
Eine Epoche ist vergangen...
LG
Corinna
Frankenwerner
04.09.2017@Corinna: Danke für Deinen Kommentar. Stimmt, es gibt kaum noch Vollerwerbslandwirtschaft in den Rundlingsdörfern. Meuchefitz noch einen Bauern mit Milchvieh, Satemin (Bild) hat sehr gute Gastronomie und in der Töpferei gibt's ein sehr gutes Cafe, Lübeln ist Museumsdorf, ebenfalls mit umfangreicher Gastronomie, in den Storchendörfern Schreyahn und Luckau gibt's Künstlerhöfe mit vielen Angeboten, ebenso in Salderatzen. Diahren hat noch einen Schäfer, der herrlichen Schafskäse herstellt und den Treibstoff des Wendlands aus vergorener Schafsmilch, den White Wendisch Liquor, der milde wie Old Baileys schmeckt.
Wenn in den 60ern nicht die Künstler und Gastronomen die Rundlingshöfe gerettet hätten, wäre etwas Wunderschönes unwiederbringlich verloren gegangen.LG, Werner
Schmetterling
04.09.2017Oh ein herrlicher Blick auch auf die Tollen Gebäude.... das gefällt mir sehr gut...LGDani