Schlicht aber keinesfalls einfach, Deine Umsetzung des Themas - da tauchen doch viele Fragen (bei mir) auf. Vom fototechnischen Aspekt hätte ich noch ein klein wenig entzerrt, aber ich bin und bleibe wohl ein Verfechter von geraden Linien. LG Claudia
Fotografieren als der flüchtige Augenblick, in dem der Finger den Auslöser niederdrückt. Und es entsteht doch etwas Bleibendes. So empfinde ich das Bild, weil sowohl das sichtbare einhändige Halten der Kamera wie auch die im Ergebnis ungleichmäßige Verteilung der Schärfe, die nicht einer gestaltenden Schärfentiefeidee entspringt, sowie die deutliche Verzerrung durch die Neigung der Kamera ein ebenso flüchtiges Fotografieren offenlegt. Dagegen ist nichts einzuwänden, auch wenn es dem einen oder anderen Betrachter, wie bereits angemerkt, den Zugang auf den ersten Blick zu dem Bild etwas versperrt. Eine mit Stativ und Wasserwaage ausgerichtete Aufnahme, auf der neben der Kamera auch die Stativbeine zu erkennen wären, würde diese von mir empfundene Bildaussage gar nicht zum Ausdruck bringen können. Das Fotografieren ist aber im Kern eben das: Ein sehr flüchtiger Moment, auch wenn man sich davor und danach intensiv mit Motiv und Bild beschäftigt.
Kommentare zum Bild
Udo Fattmann
29.09.2016mit einfachen mitteln das Thema aufgegriffen,Kamera Hände die sie bedienen,zum Motiv hin.
finde ich gut.
Lg Udo
Claudia-Evelyn
03.10.2016Schlicht aber keinesfalls einfach, Deine Umsetzung des Themas - da tauchen doch viele Fragen (bei mir) auf. Vom fototechnischen Aspekt hätte ich noch ein klein wenig entzerrt, aber ich bin und bleibe wohl ein Verfechter von geraden Linien. LG Claudia
Pekka H.
20.10.2016Fotografieren als der flüchtige Augenblick, in dem der Finger den Auslöser niederdrückt. Und es entsteht doch etwas Bleibendes. So empfinde ich das Bild, weil sowohl das sichtbare einhändige Halten der Kamera wie auch die im Ergebnis ungleichmäßige Verteilung der Schärfe, die nicht einer gestaltenden Schärfentiefeidee entspringt, sowie die deutliche Verzerrung durch die Neigung der Kamera ein ebenso flüchtiges Fotografieren offenlegt. Dagegen ist nichts einzuwänden, auch wenn es dem einen oder anderen Betrachter, wie bereits angemerkt, den Zugang auf den ersten Blick zu dem Bild etwas versperrt. Eine mit Stativ und Wasserwaage ausgerichtete Aufnahme, auf der neben der Kamera auch die Stativbeine zu erkennen wären, würde diese von mir empfundene Bildaussage gar nicht zum Ausdruck bringen können. Das Fotografieren ist aber im Kern eben das: Ein sehr flüchtiger Moment, auch wenn man sich davor und danach intensiv mit Motiv und Bild beschäftigt.
LG Pekka