Berge
„El Paraíso“
In Nicaragua gibt es ganze Regionen, die nahezu zu 100% vom Kaffeeanbau leben. Dazu werden auf den sogenannten Kaffeefincas zwar Teile des Regenwaldes in Felder umgewandelt, jedoch geschieht dies - zumindest hier in der Region südöstlich des Nationalparks "Masiso La Peñas Blancas" - auf nachhaltige Art unter Rücksicht auf die Natur.
Auf Berghängen aus Erde und Schlamm, die so steil sind wie eine schwarze Piste im Skigebiet, so steil, dass das Land hier in Europa meist ungenutzt bliebe, werden tagtäglich wahre Wunder vollbracht. Kaffee- und Maisfelder wechseln sich ab, durchsetzt mit Bananen, Kochbananen, Kakao, Orangen, Yuka, etc. um Monokulturen zu vermeiden, gegen Schädlinge natürlich vorzugehen und sogar den Ertrag und das Aroma des Kaffees zu verbessern. Tagtäglich sind die "Feld"arbeiter unterwegs mit ihren Gummistiefeln und stets mit Gewichten auf ihren Schultern von über 50kg. Entweder wird Wasser für die Arbeiter oder die Ernte transportiert. Und das alles im tiefen Schlamm auf den steilsten Berghängen.
"El Paraíso" ist eine junge Kaffeefinca, die sich durch ihre besonders hohe Naturverbundenheit auszeichnet. Große Teile sind noch unberührter Regenwald, der sich zum Teil durch die Felder schlängelt. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Nicht allein die Vielfalt der Fauna und Flora gibt ihr diesen Namen, sondern auch unter anderem der 100m hohe Wasserfall, der von fast überall auf der Finca sichtbar ist.
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