Südeuropa
„Grünes Gomera“
Die Kanareninsel "La Gomera" ist für seine Lage westlich von Marokko sehr grün. Dabei spielen die Passatwinde und seine topgrafie eine große Rolle. Auf den höchsten Punkten der Insel hat sich ein dichter Lorbeerwald entwickelt, der mit seinem Bewuchs und den Farnen und Flechten die Wolken regelrecht melkt. Da können innerhalb eines Jahres pro Quadratmeter 1400 Liter Wasser zusammen kommen. Von diesem Wasser profitieren natürlich auch die Gomerios, die das Wasser in ausgeklügelten Kanälen auf ihre Felder in den Tälern leiten.
2012 gab es einen großflächigen Brand in der Nähe des Gipfels des Garajonay. Es ist ein Jammer die verkohlten Baumstämme der Lorbeerbäume anzusehen. Zwar hat sich sehr schnell eine dichte Decke an Pinierpflanzen auf dem Boden gebildet. Es wird aber noch Generationen dauern, bis sich dieses perfekt eingespielte Ökosystem von dem Feuer erholt hat.
2012 gab es einen großflächigen Brand in der Nähe des Gipfels des Garajonay. Es ist ein Jammer die verkohlten Baumstämme der Lorbeerbäume anzusehen. Zwar hat sich sehr schnell eine dichte Decke an Pinierpflanzen auf dem Boden gebildet. Es wird aber noch Generationen dauern, bis sich dieses perfekt eingespielte Ökosystem von dem Feuer erholt hat.
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Kommentare zum Bild
khm
01.12.2015Mit Hilfe dieser Aufnahme ist das Klima auf Gomera sehr gut vorstellbar. Gelungene Darstellung.
Gruß Kalle
ernst-uwe becker
02.12.2015Danke für das Bild und Eure Erklärung. Man sagt, wo sich diese Flechten entwickeln herrscht eine reine Luft. Ich habe sie in Dänemark gesehen. Das sind sie aber nicht so schön leuchtend Grün.
HG Ernst-Uwe
Peter Wahlich
03.12.2015feine Urwaldimpression, so nah, so schön. lg peter