Porträt
„if only...“
Ich freue mich auf Anmerkungen! Entstanden ist das Bild auf einer Fotomesse in Brüssel, die Bea dann zu Hause... Ich habe zwar bereits viel fotografiert, jedoch bislang wenig Erfahrung mit dem bewussten Umgang mit Licht, wie hier. Und ja, ich weiß, das copyright stört etwas, dennoch möchte ich nicht drauf verzichten.
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Kommentare zum Bild
Birgit Meisel
08.03.2015Ein schön reduziertes Portrait. Aber wie du schon andeutest das Licht ist nicht optimal. Der Nasenschatten wirkt doch sehr unschön, ebenso der starke Schlagschatten am Hals und am Auge. Man sieht dadurch keinen Lichtreflex mehr in ihrem linken Auge und dadurch wirkt es irgendwie "tot" oder "aus dem Bild gerutscht". Der Blick ein wenig mehr zu dir (von uns gesehen nach links) hätte dieses Problem wahrscheinlich gelöst - und gegen die starken Schlagschatten das Licht nicht so sehr von oben kommen lassen bzw. mit einem Aufheller arbeiten!
LG Birgit
PS Das mit dem Copyright ok, aber doch bitte nicht rot in einem SW-Bild :-)
Fritze
14.03.2015Birgit hat das Bild schon sehr gut analysiert und kommentiert.
Man erkennt aber, dass Du auf einem guten Weg bist, mach bitte weiter mit der Porträtfotografie. Ein nicht einfaches Genre, was aber durch die direkte Arbeit mit Menschen sehr viel Freude bereiten kann. Die Harmonie zwischen Model und Fotografen scheint hier schon einmal zu stimmen.
Das rote copyright zieht die Blicke in der Tat zu sehr auf sich, worunteer der Gesamteindruck schon (unnötig) leidet.
LG Ernst
Dominik Bach
14.03.2015Herzlichen Dank euch beiden!
Viele Grüße,
Dominik
Markus Linnemann
16.03.2015Lieber Dominik,
Birgit und Fritze haben ja zu diesem Bild schon viel Richtiges gesagt.
Das Hauptproblem hier ist die Wahl des falschen Lichts. Du hast hartes Licht gewähl (Was bitte genau? Bei Verwendung von Studioblitz deutet das Photo auf einen Normalreflektor hin). Für (weibliche) Portraits wird man aber eher weiches Licht mit Striplights, oktogonalen Softboxen oder mit einem Beauty dish wählen. Entscheidet man sich dennoch für hartes Licht, so muß man es sehr überlegt einsetzen und es sollte der Bildaussage dienen. Die Fehler, oft schon von Birgit erwähnt, im Einzelnen:
- harte Schlagschatten unter der Nase, im rechten Augenwinkel des linken Auges, am Hals
- das linke Auge zeigt keinen Reflex mehr, es ist zudem zu sehr in den Augenwinkel gedreht und "schlägt dort an"
- Lichtreflex auf der Schulter, der vom Gesicht ablenkt (vom Akzentlicht rechts oben, das aber wohl eher das Haar betonen sollte)
- Aufhellung der rechten Gesichtshälfte könnte hilfreich sein, der rechte Augenwinkel des rechten Auges ist verschattet
- Haare nicht geordnet, was besonders bildseitig links stört, aber auch bildseitig rechts oben (ein sehr häufiges Problem, man kann die Haare der Modelle nicht oft genug kontrollieren; der Kamm ist da der wichtigste Helfer)
- ungünstiger Mundausdruck
Das Wichtigste am Portrait sind Augen und Mund. Hier sollte alles stimmen.
Gruß, und viel Erfolgt bei den nächsten Portraits!
Markus
- und nun ja, das Copyright ... siehe oben