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Vögel

Hans-Joachim Schaffhäuser
„Ich habe den Fisch“


Als Dankeschön  für eure Kommentare
Kategorie: Tiere
Rubrik: Vögel
Hochgeladen: 07.02.2015
Kommentare: Favoriten16
Favoriten: Favoriten0
Klicks: Favoriten507
Abonnenten: Favoriten4
Kamera: Canon EOS-1D Mark II
Objektiv: –
Blende: f/16
Brennweite: 100 mm
Belichtung: 1/250 sec
ISO: 100
Keywords: –


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Kommentare zum Bild

Gelöschter Benutzer
08.02.2015

Die Daten des Fotos sprechen eine klare Sprache und das ist es, was ich an sogenannten "Naturfotografen" absolut verachte: Tiere mit Blitz zu fotografieren!!!
Der Vogel legt danach einen Blindflug hin und wenn er sich verletzt ist der "Naturfotograf" schon zum nächsten "Motiv" unterwegs.
Das Einstellen solcher Fotos sollte zum Schutz der Tiere von fotoforum unterbunden werden.
Das ist meine persönliche Meinung aber ich hoffe, ich stehe damit nicht allein in der Community.
EMKA

Ortwin Horn
08.02.2015

Ich kenne derartige Bilder aus meiner Zeit im Fotoclub und im DVF. Da wurde heiß diskutiert und nicht wenige nannten solche Bilder "totgeblitzt" . Ob das hier auch zutrifft, mögen andere entscheiden. Die Meinung von EMKA kann ich durchaus verstehen.
Gruß Ortwin

Gelöschter Benutzer
08.02.2015

Die sogenannte "Abbrennzeit" eines Blitzlichts kann bis zu
1/32000 sec. betragen- einer nach menschlichem Ermessen unvorstellbar kurzen Zeit. Es ist also durchaus möglich- und davon gehe ich hier aus- dass der Vogel dieses kaum wahrnehmbare Licht nicht einmal gespürt, geschweige denn Folgen davongetragen hat.
Bemerkenswert finde ich hier nur die äußerst kurze Fluchtdistanz bei 100 mm Brennweite. Hier kannst Du wohl kaum hinter dem Strauch gelegen haben ;-))

Die Meinung, Tiere niemals zu blitzen, unterstütze ich voll und ganz. Ich glaube aber, dass ein Naturfotograf wie Hans-Joachim dies genauso sieht und sicher alles tut, um die Tiere nicht unnötig zu verstören, z.B. indem er mit Infrarotfallen arbeitet, die dann ferngesteuert den Blitz auslösen, so wie hier ?!

VG Ralph

Ortwin Horn
08.02.2015

Ob Fotofalle oder selbst geblitzt, der Effekt ist derselbe, Oder?
LG Ortwin

Ich habe Hajo zu ähnlichen Eisvogelbildern einige Fragen zum Entstehen der Bilder gestellt.

Gelöschter Benutzer
08.02.2015

Hallo Ortwin,

ich habe mich mal auf die Augen konzentriert- ich sehe da 3 Lichtpunkte- 2 verlaufen parallel einer gedachten Linie.
Es kann also durchaus möglich sein, dass dies keine Blitzlichte, sondern Lampen (!) sind- zumindest muss man diese Möglichkeit in Betracht ziehen, da das Bild ja sehr wahrscheinlich nicht mit dem Fotografen hintr der Kamera entstand.
Doch bevor wir weiter spekulieren, findet Hans-Joachim ja vielleicht mal die Zeit, uns aufzuklären ;-))

VG Ralph

Hans-Peter Werner
08.02.2015

Hi, möchte mich nicht an der Diskussion beteiligen. Hajo hat am 27.12.14 den Arbeitsaufbau gepostet mit dem dieses und ähnliche Bilder entstanden.

Gelöschter Benutzer
08.02.2015

Hallo dekaer,
wenn Du davon ausgehst, dass der Vogel den Blitz kaum sieht, dann mach doch mal den Selbstversuch. Blitz auf 1/128 Leistung runterreduzieren, in die Hand nehmen, den Arm ausstrecken, Blitz zu Dir drehen, hinsehen und abdrücken.
Und wenn die Sterne aufhören zu leuchten, schreibst Du uns mal, wie viele es waren.
Das menschliche Auge und auch das des Vogels sind dem Sensor einer Kamera was Lichtempfindlichkeit angeht um ein vielfaches überlegen. Entsprechend ist also die Wirkung. Einfach mal den Augenarzt oder einen Optiker fragen.
VG EMKA

Gelöschter Benutzer
08.02.2015

Hallo EMKA,

take it easy...hab jetzt eben mal den Versuch gestattet- muss nicht zum Optiker und auch nicht zum Augenarzt ;-))
Ansonsten siehe meiner letzten Antwort.

VG dekaer

Gelöschter Benutzer
08.02.2015

Hallo dekaer,
es gibt Dinge, bei denen ich nicht locker bleiben kann. Das sind Blitzlicht in Verbindung mit Tierfotografie oder Sprühkleber bei der Insektenfotografie und mir fallen da noch so ein paar Sachen ein, wo mir wirklich der Draht aus der Mütze springt.
Ich fotografiere gern, aber nicht um jeden Preis.
VG EMKA

Gelöschter Benutzer
08.02.2015

Ich verstehe Dich ja- doch aufregen kann man sich erst, wenn man die ganze Wahrheit kennt.
Hajo hat ja unter einem seiner letzten Fotos geäußert, dass ISO 20000 und 1/8000 sec.bei dieser Art Fotografie keinen Sinn macht.
Viele haben das sicher gelesen...und finden DAS BILD trotzdem super!
Wenn Du damit ein Problem hast, kannst Du das ihm gegenüber zwar äußern, allerdings bezweifele ich, dass er sich darum schert- es ist halt so.
Freue Dich an Deinem reinen Gewissen und steh darüber- es bringt nichts, den "Richter" zu spielen.

VG Ralph

Gelöschter Benutzer
09.02.2015

Hallo dekaer,
ich kenne den Aufbau mit Aquarium und den 3 Blitzen, ich weiss, wie man solche Fotos macht. Das Foto ist technisch perfekt, es sieht super aus, alles keine Frage. Ich kenne also die Wahrheit.
Ich will auch über niemanden richten. Ich gebe hier nur meine Meinung kund und die heißt, dass ich den Einsatz von Blitzgeräten bei der Tierfotografie generell ablehne. Das ich dadurch nicht jedermanns Liebling bin, ist mir bewusst und ob sich der Fotograf, um Deine Worte aufzunehmen, um meine Meinung schert, schert mich auch nicht.
Wir sollten dieses Thema damit ruhen lassen. Es wird weiter solche Fotos geben und ich werde auch weiter meine Ablehnung gegen den Einsatz von Blitzgeräten dabei äußern.
LG EMKA

Danke auch an die kritischen Kommentare, aber wenn man sich seit über 30 Jahren für diesen Vogel einsetzt (nicht nur knipst), auch Bruthilfen baut und pflegt, weiss man was stört oder nicht. Wenn diese "Zusammenarbeit" nicht sicher wäre, hätte ich es schon lange aufgegeben solche Bilder zu machen. Bei einer "Blitzstörung" würde der Vogel rufend um die Ecke fliegen und dort sein Fisch verspeisen. Macht er nur, wenn ich ungetarnt ca.3m vor im sitze. Wenn ich nur mit Tele arbeite sitze ich oft 2-3 Stunden, wenn aber das "Studio" aufgebaut ist, sitze ich noch nicht richtig und der Eisi hat schon seinen ersten Fisch.
EMKA seine Gedanken sind vollkommem berechtigt! In der Naturfotografie gibt es viele "faule" Sachen. Ich kann nur jeden einladen, wenn der Eisi da ist, sich das alles mal an zu schauen,

Gruß HaJo

Ach ja,
was mir noch einfällt, mit einem noch ausbau fähigem Halbwissen sollte man ohne Beweise nichts anprangern.
Das menschliche Auge ist mit den Vögel/Tiere nicht vergleichbar. Das Auge sieht nicht, es ist nur eine Verlängerung zum Gehirn. Tiere/Vögel können z.B nur 2 Farben erkennen, man vermutet bei einigen Tieren sogar auch 4 Farben. Bei 2 Farben sieht man kein Weiss mehr, vielleicht nur noch Rot. Es ist alles speziell angepasst, um überhaupt Nahrung zu finden. Den Supermarkt, den EMKA kennt, kennen unsere Tiere nicht und man muss sich oft wundern, wo die Vögel etwas sehen, wo wir blind vorbei laufen. Bei Nachtaktiven Tieren gibt es wahrscheinlich etwas anderes zu berücksichtigen.
Ich glaube die vielen ????????? hat hier einen anderen Grund, eigentlich schade!

VG HaJo

Gelöschter Benutzer
10.02.2015

Hallo Hajo,
Deine Antwort vom 09.02.2015 hat mich echt verwundert, da ich sonst andere Worte von Dir kenne. Aber Du hast ja heute dafür nochmal nachgelegt.

Zu Deinem Kommentar von heute: Halbwissen ist das eine, Lesen und verstehen können das andere.
Ich habe von Lichtempfindlichkeit gesprochen und das sowohl das menschliche wie auch das tierische Auge in diesem Punkt dem Sensor einer Kamera vielfach überlegen ist. Ich habe nichts vom wahrnehmbaren Farbspektren oder Anzahl differenzierbarer Farben gesagt.
Wenn Du meine Kommentare schon als Halbwissen deklarierst, solltest Du Dich bitte auch an den von mir geschriebenen Textinhalt halten. Freie Interpretationen führen oftmals zu Missverständnissen.
VG EMKA

PS: Du hast angeboten, dass man sich das Ganze mal ansehen kann, wenn der Eisi da ist. Das würde mich schon interessieren. Ich nehme an, das es im Hohen Moor südwestlich von Stade an der B74 Richtung Bremervörde ist.

HaWa64
18.02.2015

Hallo Ihr lieben,
ich hab vor einigen Jahren (als F.Pölking die ersten Bilder dieser Art in Zeitschriften brachte) das selbe gedacht wie es EMKA hier beschreibt.
Ich bin eines besseren belehrt worden und zwar von einem Augenarzt und in neuerer Zeit im allgegenwärtigem Netz.
Lichtreflexe, die auf dem Wasser ganz natürlich entstehen können durchaus die gleiche Intensität haben wie ein Elektronenblitz mit sehr kurzer Abbrennzeit!
Dasselbe Argument hört man auch bei Schmetterlingsfotografie.
Man weis, dass Insekten einen Lichtschock bekommen können wenn sie im Stroposkopblitz "erschossen" werden (z.B. bei Flugstudien da stürzen sie dann einfach ab!).
Ein einzelner oder GLEICHZEITIG mehrere Blitze registriert ein Insekt nicht, da dieselben Reflexe wie beim Wasser entstehen!
Wenn ich den Link finde werde ich Ihn in einem extra Thread posten.
Das Bild von Hajo finde ich ganz große Klasse!
Gruß aus Franken
Walter

Vielen Dank für dein Kommentar, ein Tier sieht eben vollkommen anders als wir Menschen!