Südamerika
„Rinconada 3953 Meter“
Rinconada gilt als die am höchsten gelegene, eigenständig verwaltete Ortschaft bzw. Gemeinde in Argentinien.
Rinconada und Coranzuli (Gertud Grins)
Der Tipp eines argentinischen Geologen führte uns auf Umwegen durch die Hügelketten des Altiplano. Es war ein aufregendes Unterfangen. Wir navigierten nach 3 verschiedenen Straßenkarten. Keine entsprach der Wirklichkeit. Die ungeteerte Piste war kurvenreich, je höher wir kamen, desto mehr sank die Motorleistung unseres Fahrzeugs ab. Hoffentlich versagte es uns nicht den Dienst. Weit und breit war niemand, der uns hätte helfen können. Wir fühlten uns beklemmend einsam. Die außergewöhnliche Schönheit der Landschaft ließ uns zwischenzeitlich unsere Besorgnis vergessen. Sattgrüne Mooskissen bedeckten die Felsen am Wegesrand. Bei genauerem Hinsehen erkannten wir: Das war kein Moos, das waren Llaretabüsche. Sie wachsen extrem langsam, im Jahr nur 20 mm. Weil sie viel Harz enthalten, wurden sie als Brennmaterial gesammelt und fast ausgerottet, deshalb stehen sie jetzt unter Naturschutz. Wir fanden auch einige Copiapoa Kakteen, die mit ihren 100-derten Köpfen leicht zu bestimmen waren. Hin und wieder sahen wir eine Alpacaherde. Unglaublich, irgendwo versteckt, lebten anscheinend doch Menschen, zu denen sie gehörten...
Rinconada und Coranzuli (Gertud Grins)
Der Tipp eines argentinischen Geologen führte uns auf Umwegen durch die Hügelketten des Altiplano. Es war ein aufregendes Unterfangen. Wir navigierten nach 3 verschiedenen Straßenkarten. Keine entsprach der Wirklichkeit. Die ungeteerte Piste war kurvenreich, je höher wir kamen, desto mehr sank die Motorleistung unseres Fahrzeugs ab. Hoffentlich versagte es uns nicht den Dienst. Weit und breit war niemand, der uns hätte helfen können. Wir fühlten uns beklemmend einsam. Die außergewöhnliche Schönheit der Landschaft ließ uns zwischenzeitlich unsere Besorgnis vergessen. Sattgrüne Mooskissen bedeckten die Felsen am Wegesrand. Bei genauerem Hinsehen erkannten wir: Das war kein Moos, das waren Llaretabüsche. Sie wachsen extrem langsam, im Jahr nur 20 mm. Weil sie viel Harz enthalten, wurden sie als Brennmaterial gesammelt und fast ausgerottet, deshalb stehen sie jetzt unter Naturschutz. Wir fanden auch einige Copiapoa Kakteen, die mit ihren 100-derten Köpfen leicht zu bestimmen waren. Hin und wieder sahen wir eine Alpacaherde. Unglaublich, irgendwo versteckt, lebten anscheinend doch Menschen, zu denen sie gehörten...
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Kommentare zum Bild
Hartmut Frentz
04.10.2026So sehen Abenteuer aus. Zum Glück habt ihr alle gemeistert und blickt heute voller Freude auf das Erlebte zurück. Das ist ein Schatz, den euch niemand und nichts nehmen kann. Und - das ist auch in diesem Fall entscheidend - helfen Fotos hervorragend dabei, die vielen Erlebnisse nicht nur chronologisch zu sortieren, sondern auch die Intensität der Erinnerungen zu befördern. Nicht zuletzt spenden sie aber auch Betrachtern Freunde, die nicht dabei waren und zudem Wissenswertes erfahren. Danke!
Gruß Hartmut
brimula
04.10.2026Ganz schön abenteuerlustig Du und deine Frau...aber wenn man es gut überstanden hat sind es natürlich unbezahlbare Erinnerungen...die Jungs sind sich wohl gewöhnt...aber sehen dafür nicht alle Tage Touristen...
gruss brigitt@