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Black Friday

Dieter F.Grins
„Möhnekatastrophe“


Möhnekatastrophe bezeichnet die Folgen der Zerstörung der Möhnetalsperre im Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen) durch die Operation Chastise der Royal Air Force in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943.

Das durch das in die Sperrmauer gesprengte Loch (zwischen den Aufbauten) austretende Wasser wälzte sich als Flutwelle durch die Täler von Möhne und Ruhr, wo sie große Zerstörungen anrichtete. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Das Ziel, die Rüstungsproduktion im Ruhrgebiet nachhaltig zu behindern, wurde nicht erreicht. Die deutschen Behörden hatten die Gefahr eines Angriffs auf die Talsperre unterschätzt und daher unzureichende Verteidigungs- und sonstige Vorsorgemaßnahmen getroffen. Die Zerstörungen waren in Neheim besonders groß. Die meisten der dortigen Opfer waren eingeschlossene Zwangsarbeiter. Die NS-Propaganda versuchte, die Katastrophe für eine antisemitische Kampagne zu nutzen.
Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6hnekatastrophe
Kategorie: Aktionen
Rubrik: Black Friday
Hochgeladen: 28.08.2026
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Kamera: Canon EOS R
Objektiv: Canon RF 24-105mm F4
Blende: f/5.6
Brennweite: 24 mm
Belichtung: 1/320 sec
ISO: 200
Keywords: –


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Kommentare zum Bild

pixel.maler
28.08.2026

Es gibt so viele Beispiele einer absolut würdelosen Kriegsführung, die nur darauf ausgerichtet ist, Menschen zu vernichten. Deshalb ist es für mich unverständlich, dass es nach dem zweiten Weltkrieg auf der Welt immer wieder Krieg gegeben hat. Es muss schwer sein, friedlich zusammen zu leben. Ein schönes Bild der Talsperre, dass durch S/W ein gewisses Alter vortäuscht. Gefällt ausgesprochen gut.

Viele Grüße aus AB (Erich)

brimula
28.08.2026

Kriege sind unbarmherzig...und Menschen leider auch...ich verstehe auch nicht wie immer weiter solche führen kann...die Sperre wurde also wieder hergestellt...in der Tonung ist sie wirklich speziell anzusehen...macht eine gelungene Aufnahme...

gruss brigitt@

Hartmut Frentz
28.08.2026

Ich schließe mich Erichs Reflexion an und denke im Augenblick auch an die Flutopfer in Nepal, die allerdings durch eine Naturkatastrophe zu beklagen sind. In deinem eine große Ruhe ausstrahlenden Bild, Dieter, kann man sich - ohne deine Erläuterung - kaum vorstellen, welches Leid mit dieser Staumauer verbunden war. Das ist zugleich eine eindringliche fotografische Warnung angesichts der zunehmenden Sabotageakte in unserem Land!
Gruß Hartmut

Lothar Mantel
28.08.2026

Mit der Tonung verleihst du dem Bauwerk den gewünschten historischen Touch. Übrigens wurde in derselben Nacht bei der  „Operation Züchtigung“ (Operation Chastise) die Edertalsperre zerstört. Die Flutwelle war bis in das 50 km entfernte Kassel zu spüren.

BG Lothar

arteins
28.08.2026

Die Zerstörungskraft des Wassers wird immer unterschätzt.
Deine Umsetzung in SW mit Sepiatonung gefällt mir, weil sie das Alter der Talsperre sehr gut symbolisiert.
VG Wolfhart

KrysN Photographie
28.08.2026

Dein Talsperrenbild strahlt viel Ruhe aus, Wald und Wasser versprechen Erholung.
Dein Text führt uns die Schrecknisse des Krieges in Erinnerung; auch mir ist es unbegreiflich, wie wenig der Mensch lernfähig ist.
VG Krystina

PeSaBi
28.08.2026

Perfekt festgehalten ... die Rückseite mit dem Blick auf den kleineren und tiefer liegenden Ausgleichsweiher ... ein Dammbruch ist schon schlimm genug ... daß er als Mittel der Kriegsführung bewußt herbei geführt wird ist ein weiterer Tiefpunkt der Menschheit ...
HG - Petra

Jaspi
30.08.2026

Dein Bild zeigt mit zusammen mit dem Text ein Mahnmal, dass es doch bitte aufhören soll mit dem sinnlosen Töten... Der Mensch ist wirklich ein schreckliches Wesen, das ohne mit der Wimper zu zucken Artgenossen auslöscht.
Und dies ist so aktuell, wenn ich an die Kriege im Moment auf der Welt denke. Es macht mich traurig und wütend und v.a. hilflos...
Liebe Grüsse
Jacqueline

Werner Schabner
30.08.2026

Durch die Tonung verleihst du dem Bild einen historischen Anstrich, der den Begleittext unterstreicht. Und was die Unbarmherzigkeit von Kriegen und Kriegführenden angeht: Die Menschheit hat seit ihrem Beginn leider nichts dazugelernt und ich bin leider nicht sehr optimistisch, was entsprechende Lerneffekte für die Zukunft angeht.
VG Werner