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Industrie

Hartmut Frentz
„Traditionsunternehmen“


Die Manufaktur Kahla als die größte Porzellanfabrik Thüringens wurde 1844 gegründet. In Ihrer wechselvollen Geschichte etablierte sie sich zu einem der führenden Hersteller von Haushalts- und Hotelporzellan. Bekannt wurde das Kahlaer Porzellan durch sein Kobaltblau und das markante Strohblumen- und Zwiebelmusterdekor. Seit der Wende durchlebt das Privatunternehmen aktuell die dritte Insolvenz.
Kategorie: Architektur
Rubrik: Industrie
Hochgeladen: 21.08.2026
Kommentare: Favoriten9
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Abonnenten: Favoriten5
Kamera: LEICA D-Lux 8
Objektiv: DC VARIO-SUMMILUX 1:1.7-2.8/10.9-34 ASPH.
Blende: f/5.6
Brennweite: 10.9 mm
Belichtung: 1/400 sec
ISO: 200
Keywords: Besondere Orte,
Thüringen, Verfall


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Kommentare zum Bild

Lothar Mantel
22.08.2026

Eine verlassene Fabrik wie aus dem Bilderbuch. So schräg das klingt, Hartmut, so gut ist deine Fotografie von der ehemaligen Betriebsstätte des Traditionsunternehmens. Dank deiner gezielten und stimmigen Nachbearbeitung verschmelzen der Blick in die Halle und auf das Freigelände zu einer Einheit. Dem mindestens drei Blenden umfassenden Dynamikumfang zwischen innen und außen hast du damit Rechnung getragen und nicht zuletzt mit der Perspektive, die erzählerisch keine Wünsche offen lässt, einen Gutteil der Fabrik wiedergegeben. Klasse!

LG Lothar

pixel.maler
22.08.2026

Je länger ich das Bild anschaue, kann ich mir vorstellen, wie es dort geschäftig hin und her ging. Ware auf der Rampe stand, verladen wurde. Wie schön, damals noch als Stückgut in Gitterboxpaletten, ordentlich verpackt, in den bereitstehen Waggons. Sicher auch hin und wieder ein LKW, die heute leider in den Fabrikationsgebäuden vorherrschen. Wenn man lange genug schaut, kann man das monotone Geräusch der Maschinen noch hören. All das interpretiert dein Bild. Ansonsten kann ich mich Lothar nur anschließen.

Viele Grüße aus AB (Erich)

PeSaBi
22.08.2026

Ja, ich schließe mich gerne meinen beiden Vorschreibern an ... aus diesem Blickwinkel ist schon Verfall zu sehen, aber noch nicht so stark, noch nicht so viel ... man kann sich das geschäftige Treiben in den Hallen noch gut vorstellen ...
Seit der Wende die dritte Insolvenz ... grob gerechnet alle 12 Jahre eine ... hoffen wir mal, daß sie die aktuell dritte nicht nur durchlebt, sondern auch überlebt ...
HG - Petra

brimula
22.08.2026

Hoffentlich naht Rettung wünscht man sich da ...
es würde sicher viele freuen die ihr Geschirr lieben...ihr Porzellan das nicht nur Sammlerwert haben sollte im Laufe der Zeit...dein Blick lässt an bessere Zeiten denken...

gruss brigitt@

Nora
22.08.2026

Eine andere Ansicht von der Manufaktur. Man sieht, sie ist in die Jahre gekommen. Wirklich eine super Ansicht mit dem Gleis und der Überdachung.
VG Nora

Otto Plohmann
22.08.2026

Da würde ich mich auch gerne einmal mit der Kamera in der Hand tummeln.
Du hast sicher sehr reizvolle Motive en masse vorgefunden.
Dieser Blick mit den Gleisen und der langläufigen Halle lassen erahnen, wie geschäftig es hier einmal zugegangen ist.

VG Otto

Werner Schabner
23.08.2026

Das ist im Gegensatz zur nächsten Aufnahme, die ich als erstes gesehen habe, ein richtig idyllisches Foto. Man darf nur nicht nachdenken über die Gründe, die zu Insolvenz und Verfall geführt haben. Der Hintergrund, den du hier und auf dem nächsten Bild schilderst, läßt einen nur zurück mit einer Mischung aus Wut und Trauer.
VG Werner

oestrich74
23.08.2026

Das ist für mich eine 1 a Komposition und die Breite der Farbwiedergabe beeindruckend.
LG Michael

Barbara Weller
26.08.2026

Durch die Perspektive hat die Aufnahme eine sehr gute Bildtiefe.
LG, Barbara