"Mensch und Kunst" ist auch für mich ein schier unerschöpfliches Thema, zeigt es doch unendlich viele Möglichkeiten fotogener Begegnungen und Reaktionen. Meist entsteht aus dem Blickkontakt zur Kunst eine ganz spezielle, meist stille Kommunikation, die sich in der mimischen und gestischen Haltung der Rezipienten widerspiegelt. Im Falle deiner Aufnahme, Lothar, ist das anders. Die "Fachfrauen" sind eher mit sich selbst beschäftigt, als sich den etwas ratlos dreinblickenden Skulpturen zuzuwenden, die zudem bildkompositorisch von diesem Trio isoliert sind. Die Körperhaltung der Damen verrät auch untereinander mehr Ab- als Zuwendung. Verschränkte Arme sind bekanntlich ein nonverbales Signal des sich Verschließens. Irgend wie passen sie damit letztlich auch zu den Exponaten. Eine wunderbare Studie!
Gruß Hartmut
Die Kunst hat hier fast einen Nebenschauplatz. Die Damen im Gespräch sind sich wohl eher fremd als Freund, da bin ich voll bei Hartmuts Kommentar. Ob man sich lieber an einen anderen Ort wünscht? Die Körperhaltung lässt das fast vermuten.
Liebe Grüsse
Jacqueline
Die diskutieren noch. So ganz scheinen sie noch nicht einig zu sein von dem was sie gesehen haben.
Überzeugend ist aber deine Beobachtung dieser Situation, Lothar.
BG Dieter
Drei Personen, ein Bild, zwei Skulpturen. Das Zusammenwirken dieser drei Bildobjekte ist interessant. Wie schon zuvor beschrieben: Ein Gespräch findet da nicht statt (zumindest in dieser Bildsekunde nicht) - alle drei Mundwerke sind geschlossen.
Gruß Michael
Die Haltungen der Damen sind wirklich sehr interessant.
Da stellen sich Fragen wie
-gehören sie zusammen?
-was bzw. woran denken sie?
-wieso ist ihre Haltung so reserviert bzw. sogar ablehnend?
-sind sie n nicht an den Kunstobjekten interessiert?
Ob sich die Skepsis der drei Frauen auf die Kunst selber, auf ihre Darbietung oder auf etwas ganz anderes bezieht, ist nicht zu entschlüsseln. Vielleicht wollen sie nach einem Arbeitsalltag in der Bank auch einfach nur nach Hause und müssen die Vernissage am Ende des Tages zusätzlich über sich ergehen lassen...schließlich ist nicht jeder zu jeder Zeit offen für Kunst. Auf jeden Fall ein ehrliches Bild, abseits der vielen Fotos von vor Bildern ehrfürchtig versunkenen Museumsbesuchern. Finde ich klasse!
lG Angelika
Für die gehobene Klientel...die es sich leisten könnte...sollte es gefallen...ob die Damen sich wohl darüber austauschen...gut eingefangen die Szenerie...mit Kunst und Liebhaberinnen...
So wie ich Dich kenne, lieber Lothar, hast Du genau diese Situation, die von den Vorschreibern beschrieben wird, auf den ersten Blick erkannt und festgehalten. Dein Titel klingt ja passenderweise auch sehr nach Satire. Und die vordere Figur, die die Frauengruppe beobachtet, scheint genau dasselbe zu denken. Und sie fragt sich, wann sie endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die ihrer Meinung nach angemessen wäre. Köstlich!
VG Werner
Eine schöne Szene, die zu mancherlei Gedanken anregt - mithin ein sehr gelungenes Foto.
In einem möchte ich den vielen Kommentaren hier aber widersprechen: die Interpretationen (Ablehnung, Verschlossenheit) der hier gezeigten Körperhaltungen stammen allesamt aus dem unerschöpflichen Repertoire der sog. "Küchenpsycholgie".
Das hat natürlich nichts mit deinem Foto zu tun, das mir sehr gefällt.
Gruß
Rolf
Kommentare zum Bild
Hartmut Frentz
25.07.2026"Mensch und Kunst" ist auch für mich ein schier unerschöpfliches Thema, zeigt es doch unendlich viele Möglichkeiten fotogener Begegnungen und Reaktionen. Meist entsteht aus dem Blickkontakt zur Kunst eine ganz spezielle, meist stille Kommunikation, die sich in der mimischen und gestischen Haltung der Rezipienten widerspiegelt. Im Falle deiner Aufnahme, Lothar, ist das anders. Die "Fachfrauen" sind eher mit sich selbst beschäftigt, als sich den etwas ratlos dreinblickenden Skulpturen zuzuwenden, die zudem bildkompositorisch von diesem Trio isoliert sind. Die Körperhaltung der Damen verrät auch untereinander mehr Ab- als Zuwendung. Verschränkte Arme sind bekanntlich ein nonverbales Signal des sich Verschließens. Irgend wie passen sie damit letztlich auch zu den Exponaten. Eine wunderbare Studie!
Gruß Hartmut
Jaspi
25.07.2026Die Kunst hat hier fast einen Nebenschauplatz. Die Damen im Gespräch sind sich wohl eher fremd als Freund, da bin ich voll bei Hartmuts Kommentar. Ob man sich lieber an einen anderen Ort wünscht? Die Körperhaltung lässt das fast vermuten.
Liebe Grüsse
Jacqueline
Dieter F.Grins
25.07.2026Die diskutieren noch. So ganz scheinen sie noch nicht einig zu sein von dem was sie gesehen haben.
Überzeugend ist aber deine Beobachtung dieser Situation, Lothar.
BG Dieter
Michael Dehms
25.07.2026Drei Personen, ein Bild, zwei Skulpturen. Das Zusammenwirken dieser drei Bildobjekte ist interessant. Wie schon zuvor beschrieben: Ein Gespräch findet da nicht statt (zumindest in dieser Bildsekunde nicht) - alle drei Mundwerke sind geschlossen.
Gruß Michael
Otto Plohmann
25.07.2026Die Haltungen der Damen sind wirklich sehr interessant.
Da stellen sich Fragen wie
-gehören sie zusammen?
-was bzw. woran denken sie?
-wieso ist ihre Haltung so reserviert bzw. sogar ablehnend?
-sind sie n nicht an den Kunstobjekten interessiert?
Wahrlich ein Foto mit vielen Fragezeichen.
VG Otto
Angelika Windloff
25.07.2026Ob sich die Skepsis der drei Frauen auf die Kunst selber, auf ihre Darbietung oder auf etwas ganz anderes bezieht, ist nicht zu entschlüsseln. Vielleicht wollen sie nach einem Arbeitsalltag in der Bank auch einfach nur nach Hause und müssen die Vernissage am Ende des Tages zusätzlich über sich ergehen lassen...schließlich ist nicht jeder zu jeder Zeit offen für Kunst. Auf jeden Fall ein ehrliches Bild, abseits der vielen Fotos von vor Bildern ehrfürchtig versunkenen Museumsbesuchern. Finde ich klasse!
lG Angelika
brimula
26.07.2026Für die gehobene Klientel...die es sich leisten könnte...sollte es gefallen...ob die Damen sich wohl darüber austauschen...gut eingefangen die Szenerie...mit Kunst und Liebhaberinnen...
gruss brigitt@
Werner Schabner
26.07.2026So wie ich Dich kenne, lieber Lothar, hast Du genau diese Situation, die von den Vorschreibern beschrieben wird, auf den ersten Blick erkannt und festgehalten. Dein Titel klingt ja passenderweise auch sehr nach Satire. Und die vordere Figur, die die Frauengruppe beobachtet, scheint genau dasselbe zu denken. Und sie fragt sich, wann sie endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die ihrer Meinung nach angemessen wäre. Köstlich!
VG Werner
Rolf M
02.08.2026Eine schöne Szene, die zu mancherlei Gedanken anregt - mithin ein sehr gelungenes Foto.
In einem möchte ich den vielen Kommentaren hier aber widersprechen: die Interpretationen (Ablehnung, Verschlossenheit) der hier gezeigten Körperhaltungen stammen allesamt aus dem unerschöpflichen Repertoire der sog. "Küchenpsycholgie".
Das hat natürlich nichts mit deinem Foto zu tun, das mir sehr gefällt.
Gruß
Rolf