Gedenkstätten
„Für die Ewigkeit“
Auf dem jüdischen Friedhof in Obermarsberg befinden sich Grabmale (Mazewot), die sehr alt sind. Die jüngsten Gräber wurden 1883 angelegt. Der Friedhof macht insgesamt einen stark vernachlässigten Eindruck, was daran liegt, dass die Gräber nach der Errichtung der Grabmale nie wieder besucht wurden, damit die Totenruhe nicht gestört wurde. Die Inschriften sind teilt in hebräisch, teils in lateinisch oder manche Steine weisen auch beide Schriften auf.
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Kommentare zum Bild
Garim
27.04.2026Immer wieder interessante Stellen sind diese jüdischen Friedhöfe. Sie ziehen mich magisch an vor allem solche die teilweise weit ausserhalb tief im Wald liegen. Oft sind sie erst erkennbar wenn man schon "mittendrin" steht und trotzdem werde viele Gräber auch heute noch besucht und auch gepflegt! Bei uns im Dorf liegt er gleich am Ortsrand mittlerweile mitten in einem Neubaugebiet und anscheinend gibt es leider niemanden mehr ausser der Gemeinde der sich um den Friedhof kümmert und ihn besucht.
Danke fürs zeigen
Gruß aus Vulkanien
Jaspi
28.04.2026Beide Bilder von den Grabsteinen haben ihren Reiz, wie ich finde. Die Brombeerranken auf diesem Bild überwuchern die Gräber total, was einen Lebensraum für viele Kleintiere gibt. So ist das Leben und der Tod ganz nah beieinander...
Liebe Grüsse
Jacqueline
Michael Dehms
28.04.2026Dem jüdischen Brauchtum folgend werden die Gräber der Verstorbenen nicht eingeebnet und nicht neu verwendet. Sie bleiben erhalten, bis die irdischen Kräfte sie dem Erdboden gleich machen. Wie deine beiden Bilder zeigen.
Gruß Michael
Heide Hasskerl
28.04.2026Hallo Garim, Jaqueline, Michael,
ich möchte mich für die Kommentare ganz herzlich bedanken. Natürlich gibt es in meiner Region mehr derartige Orte, in Scherfede zum Beispiel ist solcher Friedhof, der nicht mehr erreichbar ist, weil die Wege dorthin verschwunden sind und man durch eine Brombeerhecke kämpfen müsste...
Herzliche Grüße
Heide