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Inszeniert

peterhametter
„Das letzte Abendmahl (da Vinci)“


In der profanierten Burgkapelle des Museums für
moderne Kunst in Kärnten,wurde mit Irene Andessner,
Tim Ulrichs und Frauen des Kärntner Kunstbetriebs sowie
Frauen aus der Kunstszene von Venedig,München und
Berlin,da Vincis Bild nachgestellt.Dabei wurden die
Geschlechter der Tischgesellschaft umgekehrt.
Irene Andessner ist Jesus,
Timm Ulrichs ist Maria Magdalena/Johannes


Kategorie: Menschen
Rubrik: Inszeniert
Hochgeladen: 01.04.2026
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Kamera: NIKON D7500
Objektiv: 16.0-85.0 mm f/3.5-5.6
Blende: f/4.2
Brennweite: 28 mm
Belichtung: 1/15 sec
ISO: 1000
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Kommentare zum Bild

E.S.
02.04.2026

Toll, ein gelungenes Bild.
Die Idee und die Aussage dieser Inszenierungen finde ich richtig gut.
VG Eva

Michael Dehms
02.04.2026

Das ist eine interessante Idee der Künstler und Künstlerinnen. De facto gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen aus der Lebenszeit von Jesus. Die ersten schriftlichen Darstellen entstanden ca. 200 Jahre nach seinem Tod. Insofern ist Davinci's Bild eine Vermutung. Es könnte ja auch alles anders gewesen sein - der künstlerischen Freiheit entsprechend. Dein Foto davon finde ich sehr gut gelungen und inspirierend.
Gruß Michael

peterhametter
03.04.2026

Hallo Eva und Michael,
Danke für Eure Stellungnahme zu diesem Bild.
Ich habe dieses Tableaux vivant in einem Wiener
Museum gesehen und fotographiert.Die Intention
dieser Damen mit einem Herrn,ist mir nicht bekannt.
Ich habe mir folgendes dazu überlegt:es geht hier sicher
nicht um Jesus allein.Es geht hier um eine Religion die von
Männern gegründet,und in der nur Männer das sagen
haben d.h. die ganze Macht und die gesamte Defination
der Welt ist männlich.Da vinci hat einen reinen
Männerverein gemalt dessen Anführer am nächsten
Tag hingerichtet werden soll.Die Frau ist hier nur das
Beiwagerl.Die Rolle die sie im Zusammenhang mit
Jesus spielt,ist wie bekannt, leicht anrüchig.
Richard Wagner hat in seiner Oper "Tannhäuser"
die "Rolle" der Frau thematisiert:einerseits als Venus
im Hörselberg,die den (Mann) Tannhäuser sexuell umgarnt
und verführt,der Mann als Opfer der "bösen Lust" der Frau,
anders dann, die 2.Frau im Tannhäuser, Elisabeth,als
die Verkörperung der reinen asexuellen sakralen Liebe,
die dann auf einem Podestplatz verehrt wird.
Zwischen diesen beiden Polen gab es nichts von
irgendeiner Bedeutung für die Frau.In der kath,Kirche
darf sie noch heute, nicht einmal die Funkion eines
Diakon übernehmen.Ach,beinahe hätte ich was
vergessen,sie durfte die Kinder gebären,die Wäsche waschen,
den Hausputz machen,die Beine breit machen wenn es
dem Mann "danach war", dem Herrn Pfarrer die Küche
machen........und und und.Ein Beispiel aus Österreich:
Die Funktion des "Haushaltvorstandes" wurde in
Österreich erst in den 70igerjahren abgeschafft.
In gesellschaftlichen Verhältnissen dieser Art,kann ich
sehr gut verstehen wenn jemand, z,B, auf Tableaus,
die Gesellschaftlichen Rollenbilder hinterfragt und
auch umkehrt.
LG Peter

E.S.
04.04.2026

Guten Morgen Peter, genau das meinte ich mit "Aussage".
Gut finde ich, dass du als Mann das Thema ansprichst und auf den Punkt bringst.
Schöne Ostergrüße
Eva

Nora
28.04.2026

Die künstlerische Freiheit ist in der Fotografie erlaubt ubd unerlässlich
Ein perfektes Foto.
Viele Grüße Nora