S/W
„Schönrain“
Diese Serie untersucht Ruinen als Übergangszonen zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Architektur und Landschaft. Die fotografischen Perspektiven lösen die Bauwerke aus ihrer funktionalen Vergangenheit und lesen sie als sedimentierte Zeitkörper, in denen sich Erosion, Erinnerung und Raum überlagern. Durch das Zusammenspiel von Licht, Struktur und Leere entstehen Bilder, die weniger dokumentieren als vielmehr Zustände des Vergehens sichtbar machen. Die Ruine erscheint hier nicht als Verlust, sondern als offenes Gefüge, das neue Bedeutungen und Wahrnehmungsräume ermöglicht. So wird Geschichte nicht erzählt, sondern als atmosphärische Spur erfahrbar.
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