Vögel
„illegale Fanganlagen für Singvögel in Niederbayern“
Naturschützer entdecken illegale Fanganlagen für Singvögel in Niederbayern
Das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) hat in der Gemeinde Ascha (Landkreis Straubing-Bogen) eine illegale Fanganlage für Singvögel entdeckt und zusammen mit der Polizei stillgelegt. Kernstück sind zwei jeweils 15 Meter lange Stellnetze, die auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes aufgestellt waren. Es handelte es sich um eine professionelle Installation, wie sie von auch Wilderern in Italien oder auf Zypern eingesetzt wird. Wir gehen davon aus, dass hier durchziehenden Stieglitzen und anderen Finkenvögeln nachgestellt wurde. Neben den gespannten Netzen fanden die Beamten Käfige mit Singvogelfutter und weitere nicht aktive Netze. In der näheren Umgebung wurden außerdem zahlreiche weitere Vogelfallen festgestellt, darunter zwei Fangkäfige für Singvögel, drei Lebendfallen für Rabenvögel und eine Drahtgitterfalle, mit der möglicherweise Greifvögel gefangen werden sollten. Die Geräte waren zum Zeitpunkt der Kontrolle jedoch nicht aktiviert. Entdeckt und bei der Polizei angezeigt wurde der Fall von Mitarbeitenden des Komitees gegen den Vogelmord und der LBV Kreisgruppe Straubing-Bogen, die am Donnerstag nach einem Hinweis im Gebiet unterwegs waren. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie wegen Tierquälerei eingeleitet und ermittelt nun, wer für die verbotenen Fallen und Netze verantwortlich ist.
äger in Ostwestfalen wegen verbotener Vogelfalle angeklagt
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Im Falle einer illegalen Greifvogelfalle, die Mitarbeiter des Komitees im Kreis Minden-Lübbecke (NRW) entdeckt und bei der Polizei angezeigt hatten, hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld jetzt Anklage gegen einen 67jährigen Jäger und seinen Bruder erhoben. Den beiden Männern werden Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz zur Last gelegt. Komiteemitarbeiter hatten die mit Fleischabfällen beköderte Falle im Januar 2024 in einem kleinen Waldstück in der Gemeinde Preußisch-Oldendorf entdeckt und die Polizei verständigt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, stand die Fanganlage bereits seit dem Jahr 2021 dort. Gegenüber dem WDR teilte die Anklagebehörde außerdem mit, dass Aufnahmen von Wildkameras, die von den Beschuldigten selber im Gebiet installiert wurden, bei deren Identifizierung halfen. Der Jäger bestreite allerdings, dass die Falle überhaupt funktioniert habe. Dies sei aber widerlegt, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden Männern Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren sowie der Verlust des Jagdscheins. Der Fall wird demnächst vor dem Amtsgericht in Lübbecke verhandelt.
Das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) hat in der Gemeinde Ascha (Landkreis Straubing-Bogen) eine illegale Fanganlage für Singvögel entdeckt und zusammen mit der Polizei stillgelegt. Kernstück sind zwei jeweils 15 Meter lange Stellnetze, die auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes aufgestellt waren. Es handelte es sich um eine professionelle Installation, wie sie von auch Wilderern in Italien oder auf Zypern eingesetzt wird. Wir gehen davon aus, dass hier durchziehenden Stieglitzen und anderen Finkenvögeln nachgestellt wurde. Neben den gespannten Netzen fanden die Beamten Käfige mit Singvogelfutter und weitere nicht aktive Netze. In der näheren Umgebung wurden außerdem zahlreiche weitere Vogelfallen festgestellt, darunter zwei Fangkäfige für Singvögel, drei Lebendfallen für Rabenvögel und eine Drahtgitterfalle, mit der möglicherweise Greifvögel gefangen werden sollten. Die Geräte waren zum Zeitpunkt der Kontrolle jedoch nicht aktiviert. Entdeckt und bei der Polizei angezeigt wurde der Fall von Mitarbeitenden des Komitees gegen den Vogelmord und der LBV Kreisgruppe Straubing-Bogen, die am Donnerstag nach einem Hinweis im Gebiet unterwegs waren. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie wegen Tierquälerei eingeleitet und ermittelt nun, wer für die verbotenen Fallen und Netze verantwortlich ist.
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Im Falle einer illegalen Greifvogelfalle, die Mitarbeiter des Komitees im Kreis Minden-Lübbecke (NRW) entdeckt und bei der Polizei angezeigt hatten, hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld jetzt Anklage gegen einen 67jährigen Jäger und seinen Bruder erhoben. Den beiden Männern werden Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz zur Last gelegt. Komiteemitarbeiter hatten die mit Fleischabfällen beköderte Falle im Januar 2024 in einem kleinen Waldstück in der Gemeinde Preußisch-Oldendorf entdeckt und die Polizei verständigt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, stand die Fanganlage bereits seit dem Jahr 2021 dort. Gegenüber dem WDR teilte die Anklagebehörde außerdem mit, dass Aufnahmen von Wildkameras, die von den Beschuldigten selber im Gebiet installiert wurden, bei deren Identifizierung halfen. Der Jäger bestreite allerdings, dass die Falle überhaupt funktioniert habe. Dies sei aber widerlegt, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden Männern Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren sowie der Verlust des Jagdscheins. Der Fall wird demnächst vor dem Amtsgericht in Lübbecke verhandelt.
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