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Ozeanien

Lothar Mantel
„Lost“


Die Geisterstadt Gwalia.
Entdeckung & Gründung (1896-1898): Drei Prospektoren entdeckten Gold am Mount Leonora.
Die Mine „Sons of Gwalia“ wurde gegründet.
In der Blütezeit zog die Stadt Einwanderer aus aller Welt an, besonders aus Italien und Jugoslawien.
Es gab eine Straßenbahn nach Leonora, Geschäfte, eine Schule und ein Kino.
Der plötzliche Niedergang (1963): Nach einem Bruch im Fördergerüst schloss die Mine am 21. Dezember 1963.
Die Bevölkerung sank innerhalb von Wochen von ca. 1.200 auf unter 40.
Gwalia gilt heute als eine der bemerkenswertesten Geisterstädte Australiens mit über 20 erhaltenen, teils bewohnten Häusern und dem Gwalia Historical Museum. In der Umgebung wird heute wieder Gold abgebaut. (Wikipedia)
2009 gab es hier nichts außer einer verlassenen Stadt. Man konnte umherschweifen, die Häuser erkunden, ohne einem Menschen zu begegnen. Dieser Charme dürfte inzwischen dem zunehmenden Tourismus zum Opfer gefallen sein (s. oben).

https://www.fotoforum.eu/community/foto/271504-hier-dreht-sich-nichts-me...
Kategorie: Reise
Rubrik: Ozeanien
Hochgeladen: 16.02.2026
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Kamera: Canon EOS 5D
Objektiv: EF24-105mm f/4L IS USM
Blende: f/6.3
Brennweite: 28 mm
Belichtung: 1/125 sec
ISO: 200
Keywords: Lost Place, Gwalia,
Australien


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Kommentare zum Bild

Hartmut Frentz
17.02.2026

Die Hinterlassenschaften des Goldrausches stellen für Fotografen ganz sicher ein Mekka dar. Dein vorzüglich gerahmten Blick auf diesen Lost Place lässt erahnen, welche Fülle von Motiven auf dich gewartet hatte, Lothar. Du hast von dort sicher noch Einiges zu zeigen. Bin schon gespannt!
Gruß Hartmut

Jaspi
17.02.2026

Es sieht aus, als ob die Bewohner nur kurz weggefahren wären. Der Blick durch die Veranda auf das Nachbarhaus ist faszinierend. Der Rote Boden und der blaue Himmel geben einen schönen Kontrast.
Liebe Grüsse
Jacqueline

Dieter F.Grins
17.02.2026

Ich sehe die Reisebusse und die japanischen Touristen (alle mit Gesichtsmasken weil sie den "bulldust" im Outback nicht mögen) sie haben 15 Minuten um dann wieder weiter zu fahren.
Wir können froh sein es noch so erlebt zu haben, Lothar.
BG Dieter

Otto Plohmann
17.02.2026

Die von dir beschriebene Situation hätte mir auch gefallen.
Sich in aller Ruhe einem solchem Motiv mit der Kamera zu nähern und zu widmen.
Was will man mehr...

VG Otto

brimula
17.02.2026

Aber hat auch sein Gutes wenn da wieder gewohnt wird und man sich für den Ort interessiert...eher ruhig ist es wohl immer noch...wenn nicht gerade eine Horde Touris einbricht....

gruss brigitt@

PeSaBi
17.02.2026

Da fehlen eigentlich nur noch die "Rollbüsche" ... ich glaube man nennt sie "Steppenläufer" ... sehr gut hast Du die Veranda als "Rahmen" für das Nachbarhaus genutzt ... sicherlich ein tolles Terrain für Lost-Place-Fotografen ...
HG - Petra

Angelika Windloff
18.02.2026

Die Rahmung durch die Verana gefällt mir auch sehr gut, nicht zuletzt, weil sie auf eine Vergangenheit zielt, die den Blick ehemaliger Bewohner auf das Nachbarhaus zeigt. Da beginnt Kino im Kopf. Auch der freundlich helle Farbkontrast ist ein interessanter Gegenspieler zum Thema "Lost".
LG Angelika

Peter Eschweiler
25.02.2026

Das Licht, so anders als bei uns . . .
schöne Bildgestaltung mit dem Vorbau als Rahmen !
HG Peter