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Sakralbauten

Lothar Mantel
„Das Heiligtum Fátima“


Das Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt.
Die Geschichte geht, sehr verürzt, so: Am 13. Mai 1917 erscheint drei Kindern auf dem Feld Maria. Für den 13. Oktober kündigte ihnen die Erscheinung ein Wunder an. Am fraglichen Tag hätten Zehntausende von Anwesenden ein Sonnenwunder gesehen – sie konnten problemlos die Sonne, die einer Silberscheibe ähnelte, anschauen, während sich diese wie ein Feuerrad gedreht habe.
Und, logisch, haben einige in der Sonne das Antlitz von Maria gesehen.

Überflüssig zu erwähnen, dass kein Astronom, keine Sternwarte das Phänomen bestätigen konnte.

Johannes Paul II. war dreimal in Fátima. Dort sprach er am 13. Mai 2000 Jacinta und Francisco Marto selig. Auch andere Päpste, wie Pius XII., hatten zu diesem Ort eine besondere Beziehung. Paul VI. pilgerte 1967 zum Heiligtum, Benedikt XVI. am 13. Mai 2010. Anlässlich des 100. Jahrestages der Erscheinungen besuchte Papst Franziskus am 13. Mai 2017 Fátima und sprach dabei Jacinta und Francisco Marto heilig. (Wikipedia)

Das selbst gebildete Leute sich diesen Schwachsinn zu eigen machen, muss erschüttern!

Also noch einmal Nietzsche:
"Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelicatesse gegen uns Denker –, im Grunde sogar bloss ein faustgrobes Verbot an uns: Ihr sollt nicht denken!"
Kategorie: Architektur
Rubrik: Sakralbauten
Hochgeladen: 19.12.2025
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Kamera: Canon EOS 5D Mark III
Objektiv: EF24-105mm f/4L IS USM
Blende: f/7.1
Brennweite: 24 mm
Belichtung: 1/800 sec
ISO: 1000
Keywords: Fátima, Portugal


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Kommentare zum Bild

brimula
19.12.2025

Wir hatten Glück und strahlenden Sonnenschein...aber auch bei Regen einfach beeindruckend dieser Bau...weshalb er dort steht...es bleibt jedem selber überlassen was er glauben will oder nicht...

gruss brigitt@

Dieter F.Grins
19.12.2025

Du schreibst von Schwachsinn, Lothar...
"Gegen Schwachsinn kämpfen Götter selbst vergebens"
BG Dieter

KrysN Photographie
19.12.2025

Über die Größe der Anlage bin ich erstaunt, vor allem, da du schreibst, dass es nur ein kleiner Ausschnitt ist. Mit der Spiegelung auf dem regennassen Asphalt kommt Spannung ins Bild und in die sonst leere Fläche im Vordergrund.
Glaube kann Berge versetzen. Viele scheinen Kraft aus ihren Glauben zu schätzen, leider sind in dessen Namen schon viele Kriege geführt wurden ... der Mensch ist schon ein seltsames Wesen.
VG Krystina

PeSaBi
19.12.2025

Über Glaube zu streiten ist genauso müßig wie über die Kunst ... aber lassen wir doch jedem "Tierchen sein Pläsierchen" ... selbst die Wissenschaft kann irren und in Zeiten von Fake-News, sind Viele aus vielerlei Gründen verunsichert ... aber lassen wir das, betrachten wir das Foto ... großartig, wie alle Architekturaufnahmen von Dir ... exakt ausgerichtet, s/w reduziert aufs Wesentliche, nichts lenkt ab ... und die Andeutung einer Spiegelung gefällt !
HG - Petra

Hartmut Frentz
19.12.2025

Das Heiligtum weist eine beeindruckende Architektur auf, die du, Lothar, in einem differenzierten SW und in perfekter Ausrichtung fotografisch brillant herüberbringst. Das Regenwetter und die wunderbare Spiegelung erhöhen die Wirkung der Anlage ungemein. Und: Es bleibt bei deinem Fallersleben-Zitat. Die Gedanken sind frei!
Gruß Hartmut

Otto Plohmann
19.12.2025

Du hast sehr gut auf die Ausrichtung geachtet.

Durch die Spiegelung des Kirchturmes auf der großen Fläche, wird der Vordergrund gut ausgefüllt.

VG Otto

Angelika Windloff
19.12.2025

Glück gehabt in Sachen Wetter - jedenfalls, was das Bild angeht... Beeindruckend in Perspektive und Ausarbeitung!
LG Angelika