"Maman", die überdimensionale Spinne von Louise Bourgeois, mit der sie ihrer Mutter ein Denkmal setzen wollte, erschreckt mit etlichen Bronze-Ablegern die Menschen in vielen Kunstmetropolen der Welt. Hier ziert sie das Titan-Gebäude von Gehry in Bilbao. Ihr Auftritt in deinem bemerkenswerten Foto, Lothar, wird begleitet von wallendem Nebel, was sie auch nicht unbedingt sympathischer erscheinen lässt. Kompositorisch geschickt hast du mit drei der Spinnenbeinen den Blick auf den angstfreien Besucher gerichtet, der quasi im stillen Dialog mit dem Kunstwerk steht. Er hat wahrscheinlich die Aussageabsicht der Künstlerin verstanden, wonach die Spinne an sich als Freund und Helfer des Menschen zu würdigen sei. Oder er rätselt, mit welcher Skulptur Frau Bourgeois wohl ihrem Vater ein Denkmal gesetzt hat.
Ein starkes Foto mit großem Interpretationspotenzial!
Gruß Hartmut
Hallo,
ein ungewöhnliches Bild, das erstmal Aufmerksamkeit erregt.
Ich frage mich aber sofort:
wo kommt der Nebel her? Ist er fotografiert oder generiert?
Gruß
Rolf
uiii ... da wird die gruselige Anmutung der Spinne sogar noch durch künstliche Nebelerzeugung verstärkt ... wenn das mal nicht raffiniert ist ! ... sofern nicht noch ein paar Gelenke und Bewegungsanimationen eingebaut wurden, würde ich dennoch keinem Schreireflex erliegen ... bei den "wesentlich kleineren Verwandten" könnte ich das nicht garantieren ...
Spaß beiseite ! Dein Foto, das Kunst, Architektur und einen gewissen Grusel mit einem lachenden Menschen verbindet ist schon sehr besonders ... besonders im positiven Sinn !
HG - Petra
Du hast genau die richtige Tageszeit gewählt, um die große Spinne zu fotografieren. Vor dem schön beleuchteten Himmel kommt sie sehr gut zur Geltung, es sind nicht zu viele Touristen unterwegs und der Protagonist im Vordergrund meint, dass man da keine Angst haben muss.
Das mit dem Nebel ist clever, es schafft Stimmung.
VG Krystina
Hallo Lothar,
danke für die Antwort - wieder was gelernt.
Aber mein Eindruck, dass diese Nebelsituation nicht natürlichen Ursprungs sein kann hat sich dann ja bestätigt.
Eine eher nicht für jedermann geeignete Kunst, zusammen mit dem Nebel taugt das schon zur Selbsttherapie für Arachnophobiker, trotzdem beeindruckend
LG Lisa
Kommentare zum Bild
Hartmut Frentz
11.12.2025"Maman", die überdimensionale Spinne von Louise Bourgeois, mit der sie ihrer Mutter ein Denkmal setzen wollte, erschreckt mit etlichen Bronze-Ablegern die Menschen in vielen Kunstmetropolen der Welt. Hier ziert sie das Titan-Gebäude von Gehry in Bilbao. Ihr Auftritt in deinem bemerkenswerten Foto, Lothar, wird begleitet von wallendem Nebel, was sie auch nicht unbedingt sympathischer erscheinen lässt. Kompositorisch geschickt hast du mit drei der Spinnenbeinen den Blick auf den angstfreien Besucher gerichtet, der quasi im stillen Dialog mit dem Kunstwerk steht. Er hat wahrscheinlich die Aussageabsicht der Künstlerin verstanden, wonach die Spinne an sich als Freund und Helfer des Menschen zu würdigen sei. Oder er rätselt, mit welcher Skulptur Frau Bourgeois wohl ihrem Vater ein Denkmal gesetzt hat.
Ein starkes Foto mit großem Interpretationspotenzial!
Gruß Hartmut
Rolf M
11.12.2025Hallo,
ein ungewöhnliches Bild, das erstmal Aufmerksamkeit erregt.
Ich frage mich aber sofort:
wo kommt der Nebel her? Ist er fotografiert oder generiert?
Gruß
Rolf
Lothar Mantel
11.12.2025Hallo Rolf, danke für dein Interesse!
Der Nebel wird unterhalb dieser Plattform in größeren Abständen künstlich erzeugt.
Gruß Lothar
PeSaBi
11.12.2025uiii ... da wird die gruselige Anmutung der Spinne sogar noch durch künstliche Nebelerzeugung verstärkt ... wenn das mal nicht raffiniert ist ! ... sofern nicht noch ein paar Gelenke und Bewegungsanimationen eingebaut wurden, würde ich dennoch keinem Schreireflex erliegen ... bei den "wesentlich kleineren Verwandten" könnte ich das nicht garantieren ...
Spaß beiseite ! Dein Foto, das Kunst, Architektur und einen gewissen Grusel mit einem lachenden Menschen verbindet ist schon sehr besonders ... besonders im positiven Sinn !
HG - Petra
KrysN Photographie
11.12.2025Du hast genau die richtige Tageszeit gewählt, um die große Spinne zu fotografieren. Vor dem schön beleuchteten Himmel kommt sie sehr gut zur Geltung, es sind nicht zu viele Touristen unterwegs und der Protagonist im Vordergrund meint, dass man da keine Angst haben muss.
Das mit dem Nebel ist clever, es schafft Stimmung.
VG Krystina
Rolf M
11.12.2025Hallo Lothar,
danke für die Antwort - wieder was gelernt.
Aber mein Eindruck, dass diese Nebelsituation nicht natürlichen Ursprungs sein kann hat sich dann ja bestätigt.
Gruß
Rolf
brimula
12.12.2025Könnte einem schön ängstigen das riesen Tier...aber raffiniert mit dem Nebel...ein tolles Fotomotiv wie Du beweist mit der gelungenen Aufnahme...
gruss brigitt@
Elisabeth Sandhage
15.12.2025Eine eher nicht für jedermann geeignete Kunst, zusammen mit dem Nebel taugt das schon zur Selbsttherapie für Arachnophobiker, trotzdem beeindruckend
LG Lisa