Stadt
„Berlin im Wandel“
Hier wird offenbar eine Lücke geschlossen. Icn nehme an, dass sie im Laufe des II. Weltkrieges durch Bomben enstand. Deshalb gab es nach der Wende noch viele Lücken in den "Häuserzeilen", und die verschonten Gebäude standen mit fensterlosen Seitenwänden da. Hier wurde wohl dann ein Baum gepflanzt. Weil die Stadt immer stärker bevölkert wird, werden, wie hier etwa 2016, die Lücken mit Neubauten wieder geschlossen. Vom Buddeln zeugt der grosse Sandhaufen (das Gebiet steht auf Sand). Die Stadt meiner Jugend ist eine andere geworden, seit ich sie 1945 als Schutthaufen 1976 durch eine Mauer getrennt und 2019 mit dem "Cube" neben dem Hauptbahnhof erlebt habe.
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Kommentare zum Bild
Hartmut Frentz
07.08.2025Dieser "Wandel" ist bis heute auch nicht ansatzweise beendet, Gisela, was von der starken Dynamik dieser Stadt spricht. Andererseits führte er bisher aber ebenso zur völlig unüberlegten Beseitigung architektonischer Zeugen aus den verschiedenen Epochen der Zeitgeschichte und natürlich auch des persönlichen Erlebens über viele Jahrzehnte hinweg. Damit werden wir uns wohl abfinden müssen.
Gruß Hartmut
EsKa67
08.08.2025Mir kommt spontan bei diesem Anblick und deinem Text das Lied "Ein Jahr" von Fehlfarben in den Sinn, Gisela. Da heißt es "keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran." Ob uns das immer gefällt und/oder nachfolgende Generationen sich das anders wünschen würden, sei dahingestellt. Dein Foto mit den verschiedenen Bau- bzw. Architekturmotiven ist ein gelungenes Zeitzeugnis. LG, Sabine