Afrika
„Moremi“
Das Moremi Wildtier Reservat
Es liegt dort, wo der Okavango in Botswana in einem Sandmeer mündet. In dem weitflächigen Delta versickert und verdunstet das Wasser und spendet Leben. Im MOREMI Gelände waren die Wege schlammig, die Schlaglöcher so tief, dass ich in Panik geriet. Dieter manövrierte den Camper umsichtig und wir erreichten schließlich erneut festen Grund. Perlhühner scharrten im Dreck. Jetzt erst genoss ich es, Antilopen, Büffel, Zebras, Wildschweine und Störche zu beobachten. Elefanten entdeckten wir auch. Die Hälse der Giraffen überragten die Sträucher. Unbeirrt vom Motorengeräusch schritten sie gravitätisch umher. Einen solchen Tierreichtum hatten wir nicht erwartet.
Ein Zikadenkonzert stimmte uns auf die Nacht ein. Der Schlaf war flach. Schauerlich klang das Geheul der Hyänen. Unbekannte Geräusche ließen mich hochschrecken. Wann würde es endlich hell? Ich musste dringend zum Waschraum. Mein Mut verließ mich, kaum war ich fünf Meter von unserem Wagen entfernt. Die Not trieb mich weiter. Erleichtert kehrte ich zurück. Unbeschadet. Es war immer noch dunkel.
Im Morgenlicht sah das Camp ganz friedvoll aus. Meine nächtliche Angst schien unbegründet. Die Landschaft war wunderbar grün, die Vegetation üppig. Die niedrigen Holzbrücken und Knüppeldämme, die wir passieren mussten, schienen mir für unseren Wagen zu schmal und zu schwach. Würden sie halten?
Wir mussten es ausprobieren oder umkehren.
Sie hielten.( Aus dem Reisetagebuch meiner Frau)
Es liegt dort, wo der Okavango in Botswana in einem Sandmeer mündet. In dem weitflächigen Delta versickert und verdunstet das Wasser und spendet Leben. Im MOREMI Gelände waren die Wege schlammig, die Schlaglöcher so tief, dass ich in Panik geriet. Dieter manövrierte den Camper umsichtig und wir erreichten schließlich erneut festen Grund. Perlhühner scharrten im Dreck. Jetzt erst genoss ich es, Antilopen, Büffel, Zebras, Wildschweine und Störche zu beobachten. Elefanten entdeckten wir auch. Die Hälse der Giraffen überragten die Sträucher. Unbeirrt vom Motorengeräusch schritten sie gravitätisch umher. Einen solchen Tierreichtum hatten wir nicht erwartet.
Ein Zikadenkonzert stimmte uns auf die Nacht ein. Der Schlaf war flach. Schauerlich klang das Geheul der Hyänen. Unbekannte Geräusche ließen mich hochschrecken. Wann würde es endlich hell? Ich musste dringend zum Waschraum. Mein Mut verließ mich, kaum war ich fünf Meter von unserem Wagen entfernt. Die Not trieb mich weiter. Erleichtert kehrte ich zurück. Unbeschadet. Es war immer noch dunkel.
Im Morgenlicht sah das Camp ganz friedvoll aus. Meine nächtliche Angst schien unbegründet. Die Landschaft war wunderbar grün, die Vegetation üppig. Die niedrigen Holzbrücken und Knüppeldämme, die wir passieren mussten, schienen mir für unseren Wagen zu schmal und zu schwach. Würden sie halten?
Wir mussten es ausprobieren oder umkehren.
Sie hielten.( Aus dem Reisetagebuch meiner Frau)
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Kommentare zum Bild
KrysN Photographie
25.07.2025Deine Frau ist eine begnadete Erzählerin. Ihr ergänzt Euch sicher in Euren Reiseberichten mit Bild und Wort wunderbar.
VG Krystina
brimula
25.07.2025Toll wie deine Frau das beschreibt...man fühlt sich mitten drin im Geschehen...wäre man nicht schon aus dem Alter raus würde man sich vielleicht auch auf den Weg machen...
gruss brigitt@
PeSaBi
25.07.2025So spannend ... ich kann mit Deiner Frau mitfühlen ... einerseits die spannende Natur, die man erleben und sehen möchte ... andererseits die Gefahren, die überall lauern ... und obwohl Dein Bild keine wilden Tiere oder Gefahren zeigt, fühlt man sich mitten drin !
HG - Petra
Anne UD
26.07.2025Spannend beschriebenes Camperleben in Afrika! Nach meiner Vermutung ist deine Frau nachts besonders beschützt worden. Dort hätte ich zu einer Wohnmobilbinnenlösung gegriffen, 100%!
Bin seeehr gespannt auf weiteres von dort.
LG Anne