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Südeuropa

KlaMei
„„PROST““


  • Das Wichtigste zuerst:  Warum "PROST" ?                                                                                                                                                          In Deutschland ist „PROST“ der „Gruß“ der Leuchtturmwärter. Es ist ein alter seemännischer Gruß, der auch von Leuchtturmwärtern verwendet wurde (kein Scherz). Ob das was mit der Buddel Rum zu tun hat, die der Leuchtturmwärter in langen Nächten auf seinem Tisch stehen hatte ist aber reine Spekulation (diesmal: ein Scherz).                                                                                                                   Doch dieser Leuchtturm steht nicht in Deutschland, sondern in Gibraltar.  Weiter unten mehr davon...
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                                                                                           Der Leuchtturm vonGibraltar ist ist auch bekannt als „Europa Point Lighthouse“ oder „Trinity Lighthouse“, ist ein bedeutendes Wahrzeichen und ein Symbol der maritimen Geschichte Gibraltars. Er wurde am 1. August 1841 feierlich eingeweiht und ist ein wichtiger Bestandteil der Schifffahrt in der Straße von Gibraltar. 

Dieser Leuchtturm auf dem Foto befindet sich am Europa Point, dem südlichsten Punkt der Halbinsel Gibraltar, und wurde von der britischen Seefahrtbehörde Trinity House erbaut. Die Beleuchtung des Turms wurde im Laufe der Jahre mehrfach modernisiert und verbessert, darunter 1864, 1894, 1905, 1923 und schließlich von 1954 bis 1956, als er vollständig auf elektrisches Licht umgestellt wurde. Heute wird der Leuchtturm vom Gibraltar Post Office automatisch überwacht. 

Der Leuchtturm ist der einzige vom Trinity House gesteuerte Leuchtturm außerhalb des Vereinigten Königreichs und dient als wichtige Navigationshilfe für Schiffe, die die Straße von Gibraltar passieren, wo das Mittelmeer und der Atlantik aufeinandertreffen. Die Lichtstärke beträgt 60.000 Candela und die Reichweite beträgt etwa 37 Kilometer !
Leuchttürme am Seeufer haben primär die Funktion, Schiffen bei der Navigation zu helfen und sie vor Gefahren wie Untiefen, Riffen oder Sandbänken zu warnen. Sie dienen auch als Landmarken zur Positionsbestimmung und führen Schiffe sicher in den Hafen.  

Das Leben eines Leuchtturmwärters war früher oft von Einsamkeit, harter Arbeit und Verantwortung geprägt, konnte aber auch von Gemeinschaft und Kameradschaft unter den Wärtern und ihren Familien erfüllt sein, besonders wenn sie in Leuchttürmen mit mehreren Wärtern lebten. Die Aufgaben umfassten die Wartung des Leuchtfeuers, die Überwachung des Wetters, die Meldung von Schiffsbewegungen und die Instandhaltung des Leuchtturms. Die Wärter lebten oft mit ihren Familien in den Leuchttürmen oder in nahegelegenen Unterkünften und waren manchmal wochen- oder monatelang von der Außenwelt abgeschnitten. 

Aufgaben und Alltag:
Wartung und Betrieb des Leuchtfeuers:
Die Hauptaufgabe war die Sicherstellung, dass das Leuchtfeuer einwandfrei funktionierte. Dies umfasste die tägliche Kontrolle, Reinigung und Wartung der Leuchte und ihrer Linsen. 

Wetterbeobachtung und Meldungen:
Leuchtturmwärter waren für die Beobachtung des Wetters und die Meldung von Wetterdaten an die Schifffahrt und andere Behörden zuständig. 

Schiffsmeldungen:
Sie meldeten die vorbeifahrenden Schiffe, oft auch per Morsecode oder später per Funk, an die Küstenwache oder andere maritime Einrichtungen. 

Instandhaltung des Leuchtturms:
Neben der technischen Ausrüstung mussten sie auch den Leuchtturm selbst instand halten, reinigen und gegebenenfalls Reparaturen durchführen. 

Versorgung:
Leuchtturmwärter, die auf abgelegenen Inseln oder Felsen stationiert waren, erhielten regelmäßig Versorgungslieferungen mit Lebensmitteln, Brennstoffen und anderen wichtigen Gütern. 

Einsamkeit und Gemeinschaft:
Einsame Standorte:
Viele Leuchttürme standen an abgelegenen Orten, was zu Isolation und Einsamkeit führen konnte. Besonders auf Fels- und Entlastungsstationen war die Einsamkeit oft groß. 

Gemeinschaft in größeren Stationen:
In Leuchttürmen mit mehreren Wärtern oder in der Nähe von Siedlungen konnte eine starke Gemeinschaft entstehen. Man teilte sich die Arbeit, unterstützte sich gegenseitig und pflegte soziale Kontakte. 

Rolle der Familien:
Leuchtturmwärterfrauen spielten eine wichtige Rolle bei der Erziehung der Kinder, der Versorgung des Haushalts und auch bei der Unterstützung der Männer bei ihren Aufgaben, besonders bei Krankheiten oder Ausfällen. 

Technologischer Wandel:
Automatisierung:
Mit der Entwicklung automatisierter Leuchtfeuer wurden die Leuchtturmwärter allmählich überflüssig. Viele Leuchttürme werden heute automatisch betrieben. 

Veränderte Arbeitsweise:
Heute arbeiten nur noch wenige Leuchttürme mit Personal, und die Aufgaben haben sich stark gewandelt. Heute sind die meisten Leuchttürme touristische Ziele oder Museen, und die Aufgaben der ehemaligen Wärter sind auf andere Bereiche übergegangen. 

Darum - in Gedenken an die braven Leuchtturmwärter, die früher bei Wind und Wetter für ein stets funktionierendes Signal sorgten, grüßen wir die noch vorhandenen Wärter mit einem standesgemäßen: „PROST“ !













 




             
Kategorie: Reise
Rubrik: Südeuropa
Hochgeladen: 13.07.2025
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Kamera: SM-A528B
Objektiv:
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Brennweite: 1.74 mm
Belichtung: 1/5840 sec
ISO: 64
Keywords: Leuchtturm, Gibraltar,
Schiffahrt


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Kommentare zum Bild

Ida Ernenputsch
25.07.2025

Lieber Klaus
Da ist dir eine hervorragende Landschaftsaufnahme mit einem dramatischen Himmel gelungen.Sehr schön das du noch den Leuchtturm rechts mit auf das Bild genommen hast. Toller Bildaufbau. Mit dieser Aufnahme geht die Fantasie auf die Reise.
Gefällt mir sehr gut Ida

KlaMei
25.07.2025

Danke vielmals liebe Ida,
besonders schön fand ich, dass in der Ferne noch ein Schiff zu sehen war. Und ganz am Horizont die Küste von Afrika. Da kann man sich gut vorstellen, dass die Schiffe bei Dunkelheit und Nebel froh waren, wenn sie einen sichtbaren Anhaltspunkt hatten, als es noch keine Navigation per Satellit gab. Heutzutage könnte man ein Schiff sogar ohne Kapitän* fahren lassen. So ändern sich die Zeiten.
Viele Grüße
Klaus

Dark-Emerald
29.07.2025

Mich fasziniert an dieser Aufnahme die unendliche Weite und Tiefe, was auch durch die Form der Wolkenformation unterstrichen wird. Gut gefällt mir das Schiff am Horizont, das diesen auflockert und doch auch die Einsamkeit verdeutlicht. Den Leuchtturm ganz an den Rand zu platzieren hat was!
VG
Brita

KlaMei
29.07.2025

Hallo liebe Brita,
vielen Dank für die Bemerkungen zum Foto. Das Schiff, als auch die etwas zu erkennende Küste von Nordafrika, fand ich auch sehr markant und gibt die Tiefe ganz gut wieder. Hinzu kommen die ungleichmäßigen Wolken in ihrer Länge, die die Sonne etwas verdecken konnten.
Den Leuchtturm musste ich zwangsläufig in die Ecke platzieren, da weiter rechts keine schöne Ansicht war. Also sollte dieser Teil nicht aufs Foto.
Viele Grüße
Klaus