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kultiviertes Land

KlaMei
„„Da bin ich platt...““


Jetzt kommt wieder die Erntezeit auf den Kornfeldern. Die Unwetter mit Sturm, Hagel und Starkregen häufen sich. Früher vereinzelt, heute vermehrt und das in verstärktem  Ausmaß. Ist unsere Landwirtschaft eigentlich darauf eingestellt ? Und was passiert mit dem platten Korn ?

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Die Antwort findet man hier...

Nicht nur die Menschen leiden unter den Folgen. Darum hatte ich mich bei diesem Anblick immer mal gefragt: hat die Landwirtschaft hierdurch große Einbußen ? Muss das bis zum Boden plattgedrückte Korn vernichtet werden ? Wäre ja erst einmal anzunehmen. Wer geht noch mit der Sense übers Feld und rettet die nieder gedrückten Bereiche ?

Das im Foto gezeigte Kornfeld habe ich nach einem Unwetter fotografiert. Jetzt liegen große Flächen der Kornähren auf dem Boden. Aber was nun ? Richten sie sich vielleicht wieder auf ? Werden sie durch den Mähdrescher vernichtet ?

                                                                                                                                       Wie schlimm sind Sommergewitter für den Weizen?
Es sieht schlimmer aus, als es ist !
Geerntet werden kann trotzdem, nur muss der Mähdrescher an den platt gedrückten Stellen etwas langsamer fahren. Der Ertrag ist also nicht beeinträchtigt. Es sei denn, die Halme fallen vor der Blüte um. Dann kann es sehr wohl zu Ertragseinbussen kommen, da die Bestäubung nicht mehr gewährleistet ist.

Auf die Qualität des Getreides kann so ein Ereignis auch später sehr wohl Auswirkungen haben. Allerdings hängt es davon ab, in welchem Stadium es den Weizen erwischt. Wenn es in einem späteren Stadium passiert, kann es sein, dass die Körner einfach einen unterschiedlichen Abtrocknungsgrad aufweisen. So oder so handelt es sich um eine Qualitätseinbusse, die aber nicht gravierend sein soll.

Durch Züchtung konnte bei den heutigen ertragreichen Sorten erreicht werden, dass die Halme kürzer sind und weniger schnell umfallen. Ältere Sorten haben viel längere Halme und fallen je nach Lage schneller um. Wenn sie mal liegen, dann stehen sie nicht wieder auf.
Quelle:https://www.juckerfarm.ch/farmticker/hintergruende/loecher-im-getreidefeld/

Diese Aussage hat mich doch ein wenig gewundert, aber auch beruhigt. Besser mit leichten Verlusten leben, als einen Totalausfall hinnehmen zu müssen. Wie zuvor berichtet, so stellt sich seit geraumer Zeit die Landwirtschaft auf die neuen Wetterverhältnisse ein und bekommt vermehrt eine Getreidepflanze mit kürzeren Stielen im Handel geliefert, der nicht mehr so leicht umfallen wird.

Dann sehen die Felder wieder ganzflächig „aufrecht“ aus, da die Halme etwas kürzer sind als früher.
Kategorie: Landschaft
Rubrik: kultiviertes Land
Hochgeladen: 21.06.2025
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Kamera: SM-A528B
Objektiv:
Blende: f/1.8
Brennweite: 5.23 mm
Belichtung: 17/10000 sec
ISO: 25
Keywords: Kornfeld, Unwetter,
Klimawandel


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Kommentare zum Bild

Michael Dehms
22.06.2025

Dein Bild und die umfassenden Erläuterungen dazu finde ich sehr informativ. Gefällt mir gut.
Gruß Michael

KlaMei
23.06.2025

Hallo Michael,
vielen Dank wieder einmal für Deinen Kommentar und Zustimmung. Gruß - Klaus

KlaMei
01.07.2025

Hallo Ida,
das wusste ich nicht. Ich dachte es geht nur um die Stabilisierung der Stängel ohne Einfluss auf die Kornqualität. Nur das macht Sinn für mich. Aber wenn das so ist, wie Du beschreibst, dann ist Fortscjritt mal wieder Rückschritt. LG- Klaus