@Gisela, das Bild ist eine Summe aus insgesamt 171 Einzelbildern, jeweils mit 300 Sekunden Belichtungszeit. Die gesamte Belichtungszeit betrug also 14,25 Stunden. Die Aufnahmen wurden in 5 Nächten vom 23. August 2023 bis 25. September 2023 gemacht. Die Bilder wurden mit dem DeepSkyStakker übereinander gelegt und dann mit PixInsight bearbeitet. Als Aufnahmeinstrument diente ein Refraktor mit 90 mm Durchmesser und 1000 mm Brennweite. Die Kamera war eine ZWI ASI585MC und Nachgeführt wurde auf einer ZWO AM3 mit ASIAIR-Steuerung. Insgesamt finde ich es schon beeindruckend, was man mit moderner Astro-Technik aus dem Ruhrgebiet erreichen kann.
Der Crescent-Nebel (NGC 6888) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan, der 4.700 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.
... ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen (Gladbeck). Damals, Ende der 60ziger Jahre, war Astronomie meine Leidenschaft und meine Eltern haben mir ein Teleskop geschenkt ... leider war schon zu dieser Zeit die Lichtverschmutzung so groß, dass allein unsere Galaxis, selbst bei bestem Teleskop-Wetter kaum zu erkennen war. Durch einen Zufall hatte ich dann einmal eine Nacht im Hochsauerland verbringen können ... allein das war schon ein deutlicher Unterschied, aber immer noch enttäuschend.
Ich freue mich umso mehr, solche Aufnahmen wie Du sie hier zeigst zu sehen ... alle Achtung bei diesem Aufwand!!! Weiter so, das ist ein spannendes "Hobby" :)) ...
Übrigens, ich lebe heute als Rentner im bayerischen Voralpenland, in der Nähe des Tegernsees ... und habe in einer Fotozeitschrift gelesen, das es hier im Alpengebiet, hoch oben nur noch drei Orte giebt, wo keinerlei Fremdlicht der Astrofotografie im Wege steht ... traurig ...
Gruß & Grlückauf
Siegbert
Kommentare zum Bild
Gisela Hoffmann †
06.06.2024Jens, wie hast Du denn die Aufnahme gemacht? L G von Gisela
Jens Haun
12.06.2024@Gisela, das Bild ist eine Summe aus insgesamt 171 Einzelbildern, jeweils mit 300 Sekunden Belichtungszeit. Die gesamte Belichtungszeit betrug also 14,25 Stunden. Die Aufnahmen wurden in 5 Nächten vom 23. August 2023 bis 25. September 2023 gemacht. Die Bilder wurden mit dem DeepSkyStakker übereinander gelegt und dann mit PixInsight bearbeitet. Als Aufnahmeinstrument diente ein Refraktor mit 90 mm Durchmesser und 1000 mm Brennweite. Die Kamera war eine ZWI ASI585MC und Nachgeführt wurde auf einer ZWO AM3 mit ASIAIR-Steuerung. Insgesamt finde ich es schon beeindruckend, was man mit moderner Astro-Technik aus dem Ruhrgebiet erreichen kann.
Der Crescent-Nebel (NGC 6888) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan, der 4.700 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.
albrecht
15.06.2024Gott sprach ... Es werde Licht! - Genesis 1,3
gruß albrecht aus zwickau
albrecht
15.06.2024da bin ich auf weitere Fotos gespannt !!!
gruß albrecht
frasiemue
16.06.2024... ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen (Gladbeck). Damals, Ende der 60ziger Jahre, war Astronomie meine Leidenschaft und meine Eltern haben mir ein Teleskop geschenkt ... leider war schon zu dieser Zeit die Lichtverschmutzung so groß, dass allein unsere Galaxis, selbst bei bestem Teleskop-Wetter kaum zu erkennen war. Durch einen Zufall hatte ich dann einmal eine Nacht im Hochsauerland verbringen können ... allein das war schon ein deutlicher Unterschied, aber immer noch enttäuschend.
Ich freue mich umso mehr, solche Aufnahmen wie Du sie hier zeigst zu sehen ... alle Achtung bei diesem Aufwand!!! Weiter so, das ist ein spannendes "Hobby" :)) ...
Übrigens, ich lebe heute als Rentner im bayerischen Voralpenland, in der Nähe des Tegernsees ... und habe in einer Fotozeitschrift gelesen, das es hier im Alpengebiet, hoch oben nur noch drei Orte giebt, wo keinerlei Fremdlicht der Astrofotografie im Wege steht ... traurig ...
Gruß & Grlückauf
Siegbert