Der Klassiker: Mann macht sich breit und Frau kann sehen, wo sie ihre Beine unterkriegt. Für dich blieb nur der Platz hinter der Kamera. Gut so, lustige Szene.
Die eigene Selbsterkennung besteht schon mal nicht. Die Wahrung der Persönlichkeitsrechte sind gesichert. Außerdem unterstelle ich dir mal jetzt, dass du dir das Einverständnis zum Foto eingeholt hast, wenn vielleicht auch erst hinter, um dieser Szene noch unverfälscht und ungestellt habhaft zu werden. Oder wolltest nicht stören und bist nach dem Foto schnell weggeschlichen (das frage ich jetzt fiktiv, antworte bitte nicht)
Hier liegt mann und frau wie man liegt, halt wie hingebrettert. Jetzt fabuliere ich, ob es nach einem anstrengenden Stadtbummel war und im Park zu einem Powernap führte so nach dem Motto "Legen wir mal kurz die Füße hoch". Wobei die Frau damit übertreibt: höher geht nimmer. Aber was ich als Übertreibung jetzt keck bezeichnete, ist einfach nur den geschwollenen Füßen anzulasten, um diese in der Pose zu entlasten. Da können sie nicht hoch genug liegen. Weiß wovon ich spreche. Sie sorgt für sich. Lange wird sie eh nicht so liegend aushalten können, da meldet sich durch die leicht verdrehte Pose - sieht man kaum, ist aber so - die Lendenwirbelsäule ... Genug über die körperlichen Ambivalenzen nachgedacht. Abgetaucht nach Innen sind sie jedenfalls. Das Drumherum ist draußen. Vielleicht zwitschert ein Vogel in den Büschen oder kreischt eine Elster ... In der Ferne gedämpfter Autolärm, der geht sie aber grad nichts an, der Lärm der Stadt. Die Büsche schützen vor unliebsamen Blicken - also ich würde nicht so gut finden, wenn mich jemand beim Schlafen beobachtet. Aber das scheint sie nicht zu stören, dass Einer vorbeikommen könnte, so wie du dann dort. Die Sonne wärmt, die Jacke auch. In einer halben Stunde springt man auf und weiter geht es durch die Gassen und Häuserschluchten einer Großstadt. Am Abend beim Bier erinnern sich beide an diese kleine Oase, an ihre Auszeit mitten in der Stadt ... und es wird Teil ihrer Städtereise ...
Sehr gutes Street, Otto!
Der Mensch hat die spezielle Fähigkeit, es sich (fast) überall gemütlich zu machen. Das hier sieht nacht Genuss in der Sonne aus - auch wenn es sicherlich nur so mittel bequem ist.
Sehr schön in SW, lieber Otto! Vielleicht hätte ich beim Schnitt etwas mehr Drumherum dran gelassen.
LG Martina
Lieber Otto, Alltägliches ist eben nicht einfach "alltäglich".
Es kommt auf die Perspektive der Betrachter an. Einen originellen Moment zum Thema "zwei auf einer Bank" hast du sehr gut festgehalten. Grüsse von Margot.
Kommentare zum Bild
Elisabeth Sandhage
26.01.2024Das ist gut, originell und ungestellt, klasse! Ein cshöner Beitrag!
LG Lisa
brimula
26.01.2024Wirklich ein guter Beitrag...die beiden scheinen die Sonne zu geniessen...
Gruss Brigitta
Lothar Mantel
26.01.2024Der Klassiker: Mann macht sich breit und Frau kann sehen, wo sie ihre Beine unterkriegt. Für dich blieb nur der Platz hinter der Kamera. Gut so, lustige Szene.
BG Lothar
Brida
26.01.2024Die eigene Selbsterkennung besteht schon mal nicht. Die Wahrung der Persönlichkeitsrechte sind gesichert. Außerdem unterstelle ich dir mal jetzt, dass du dir das Einverständnis zum Foto eingeholt hast, wenn vielleicht auch erst hinter, um dieser Szene noch unverfälscht und ungestellt habhaft zu werden. Oder wolltest nicht stören und bist nach dem Foto schnell weggeschlichen (das frage ich jetzt fiktiv, antworte bitte nicht)
Hier liegt mann und frau wie man liegt, halt wie hingebrettert. Jetzt fabuliere ich, ob es nach einem anstrengenden Stadtbummel war und im Park zu einem Powernap führte so nach dem Motto "Legen wir mal kurz die Füße hoch". Wobei die Frau damit übertreibt: höher geht nimmer. Aber was ich als Übertreibung jetzt keck bezeichnete, ist einfach nur den geschwollenen Füßen anzulasten, um diese in der Pose zu entlasten. Da können sie nicht hoch genug liegen. Weiß wovon ich spreche. Sie sorgt für sich. Lange wird sie eh nicht so liegend aushalten können, da meldet sich durch die leicht verdrehte Pose - sieht man kaum, ist aber so - die Lendenwirbelsäule ... Genug über die körperlichen Ambivalenzen nachgedacht. Abgetaucht nach Innen sind sie jedenfalls. Das Drumherum ist draußen. Vielleicht zwitschert ein Vogel in den Büschen oder kreischt eine Elster ... In der Ferne gedämpfter Autolärm, der geht sie aber grad nichts an, der Lärm der Stadt. Die Büsche schützen vor unliebsamen Blicken - also ich würde nicht so gut finden, wenn mich jemand beim Schlafen beobachtet. Aber das scheint sie nicht zu stören, dass Einer vorbeikommen könnte, so wie du dann dort. Die Sonne wärmt, die Jacke auch. In einer halben Stunde springt man auf und weiter geht es durch die Gassen und Häuserschluchten einer Großstadt. Am Abend beim Bier erinnern sich beide an diese kleine Oase, an ihre Auszeit mitten in der Stadt ... und es wird Teil ihrer Städtereise ...
Sehr gutes Street, Otto!
fotopassion
27.01.2024Das muss schon sein, nach einem längeren Spaziergang. Den Platz auf der Bank haben die beiden gut ausgenutzt. Ein feiner Beitrag mit Witz
Claudia
eksfotos
29.01.2024Sehr schön. Die beiden genießen die Sonne.
Vg
Eckhard
Otto Plohmann
29.01.2024Ich bedanke mich für eure Kommentare.
Gruß Otto
Martina C. Schiller
30.01.2024Der Mensch hat die spezielle Fähigkeit, es sich (fast) überall gemütlich zu machen. Das hier sieht nacht Genuss in der Sonne aus - auch wenn es sicherlich nur so mittel bequem ist.
Sehr schön in SW, lieber Otto! Vielleicht hätte ich beim Schnitt etwas mehr Drumherum dran gelassen.
LG Martina
Helga Wittlinger
30.01.2024Einfach gut: das Nickerchen und das Foto!
LG Helga
Margot Kühnle †
02.02.2024Lieber Otto, Alltägliches ist eben nicht einfach "alltäglich".
Es kommt auf die Perspektive der Betrachter an. Einen originellen Moment zum Thema "zwei auf einer Bank" hast du sehr gut festgehalten. Grüsse von Margot.
Colette
08.02.2024Schöne Aufnahme mit sichtlich entspannten Menschen.
L.G. Colette
Werner Schabner
08.02.2024Das ist ja wirklich witzig, wie Du diese beiden erwischt hast.
Tolles Bild!
VG Werner
Nora
09.02.2024Originelles Foto. Relaxen im wahren Leben. So schön kann es sein, die Sonne zu genießen. Bravo!
LG Nora