Black Friday
„Puricelli Beach“
Das alte Tor am Moselufer gehört zum Schloss Lieser, befindet sich allerdings etwas abseits davon, jenseits der Hauptstrasse hinter einem Damm. "Beach" ist nicht wörtlich zu nehmen. Der schmale Uferrand hinter dem Tor wird allenfalls von ein paar Enten und vor allem Nielgänsen als Strand genutzt.
Wieder ein Taschenlampenbild bei dunkler Nacht.
Wieder ein Taschenlampenbild bei dunkler Nacht.
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Kommentare zum Bild
EsKa67
24.11.2023Mystisch und verspielt wie eine Szene aus einem Tim Burton Film, Werner. Gefällt mir sehr gut. LG, Sabine
Lothar Mantel
24.11.2023Das alte schmiedeeiserne Kunstwerk steht prächtig da. Die Nachtaufnahme erzeugt eine gewisse Spannung, geheimnisvoll nachgerade. Dazu trägt auch das geöffnete Tor bei. "Leider" wissen wir jetzt schon, was sich dahinter verbirgt. Aber die tolle Wirkung bleibt. Die Stützstreben sind leider blöd, aber dafür kannst du ja nix. Jedenfalls hast du sie gut nachbelichtet, sodass sie weniger auffallen. Ein Hauch von einem weißen Rahmen wäre gut. Das Foto würde dann besser auf dem Monitor "stehen", so man es mit der Lupe betrachtet. Was ich generell tue.
LG Lothar
brimula
25.11.2023Bringt das schöne Tor im Nirgendwo sehr gut zur Geltung die Taschenlampe...gut gemacht...
Gruss Briigtta
Barbara Weller
26.11.2023Das fein gearbeitete Tor kommt durch den dunklen Hintergrund besonders gut zur Geltung.
LG, Barbara
eksfotos
26.11.2023Das Tor könnte in jedem Geisterfilm einen Hintergrund geben.
Super.
Viele gruselige Grüße
Eckhard
Elisabeth Sandhage
27.11.2023Romantisch und geheimnisvoll (durch deine Erläuterung kehrt allerdings schnell Ernüchterung ein ;-) )
Man möchte ja eigentlich durch das Tor an einen italienischen Strand treten und den Nachthimmel bewundern...
Wieder ein gut gestaltetes Bild eines geöffneten Tores und die Verheißung einer Geschichte
LG Lisa
Brida
30.11.2023Werner - du hast ein kleines Kunstwerk nächtens gefunden und durch die Art deiner Abbildung in diesem dunklen Timbre zu einem gemacht. Ich mag deine fotografischen Taschenlampenausflüge, zumal, wenn du dann sowas findest. Herrlich diese feine Arbeit eines Schmiedemeisters, so filigran, mit einem Hauch von romantischer Verspieltheit.
Meine Erwartung wäre allerdings dann auch, wie @Lisa schreibt, ein Strand mit plätschernden Wellen unter südlichem Sternenhimmel. Sei's drum, du hast uns auf den Boden der Tatsachen gebracht und bleibst eben bei der Realität, dass dahinter nur ein paar Enten ihr Stelldichein haben.
Ich begebe mich gedanklich mit dir auf diese Tour und fände eben dieses Motiv dann mit dir gemeinsam. Ich glaube aber, am Bildschirm dann, in der Nachbearbeitung wäre meine Entscheidung hier etwas anders ausgefallen, was ich daraus dann machte: Dreh- und Angelpunkt meiner Überlegung wären hier tatsächlich diese unromantischen Stützstangen, auch der hinter den Büschen links hervorlugende Pfosten sowie die hellen Torhalterungen, würden mich für mein angestrebtes Ergebnis stören.
Realistisch betrachtet bei der scheinbaren Hinfälligkeit des Tores sind die Stützstangen sicher notwendig, aber muss ich das unbedingt dann auch so darstellen? Ich habe ja keine Auftragsarbeit für einen Artikel einer lokalen Zeitung bekommen, wo ich an der Realität zu bleiben habe. Ich darf hier durchaus künstlerisch agieren, immer ausgehend davon ,dass ich das sowieso mit meiner Arbeit schon vorhatte. Ich wollte auf dem Foto, wenn es wie gesagt das meinige wäre, meinen Blick ungestört auf das Tor lenken.
Wer also schriebe mir dann vor, meinen Bildschnitt nicht so anzusetzen, dass die Stützpfeiler eliminiert werden? Nun habe ich in meiner Software keine solche, diese generell und dann sauber zu entfernen, ohne schneiden zu müssen. Besonders bei dem linken hätte ich ein großes Problem, heißt, dort bekäme ich es nicht sauber hin.
So entscheide ich mich dann zuerst für einen quadratischen Bildschnitt, der den rechten Flügel des Tores komplett zeigt und damit auch den imposanten Aufbau rechts oben an der Torhalterung. Dabei schneide ich rechts so knapp, dass noch dieser elegante Schwung des Grases im Bild verbleibt, also der, welcher ins Tor ragt. Das Ende der Stützhalterung, das, was am Tor anliegt, ist damit zwar noch im Bild, aber nur bei genauem Hinschauen zu sehen. Es geht eher unter. Links nun entscheide ich mich so zu schneiden, dass die Bildkante direkt am ersten "Doppelschwung" der oberen Torverzierung entlangläuft. Damit bekomme ich zwar keine Symmetrie der beiden Torflügel, denn der linke ist angeschnitten und nicht mehr so breit. Aber da das Tor eh rustikal schief ist, wäre das für mich zu vernachlässigen. Gerade diese Asymmetrie wären es dann.
Mein Blick wird nun "dichter" und ich habe reduziert. Von unten würde ich etwas mehr schneiden als von oben, also unten dichter an die Torunterkante, aber noch mit genügend Luft. Ich will ja ins Quadrat kommen. Dann stemple ich am Boden unten alles weg, was helles Gras etc. ist, sofern noch mit drin, und belasse es nur bei dem dunklen Gras. Die Schrift bliebe natürlich. Ach und noch was: Ich kann es natürlich noch etwas richten, sodass die Torlängsstreben dann parallel zur Bildkante verlaufen. @Lothar spricht einen Rahmen an. Ja, das würde es für mich hier auch schick machen, ist aber immer eine Frage das Geschmacks. Bei diesem künstlerischen Ausdruck entscheide ich mich für einen mit einer ganz dünnen hellen Kante innen und einer etwas stärkeren Außenkante in schwarz.