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Wald

Pana53
„Der Fichtenwald - Monokultur“


Reine Monokulter!

Für solche Missstände gab es auch noch Geld aus der Staatskasse!

Viel Arbeit für den Borkenkäfer . . . .

So geht's viel besser, bringt allerdings keine Erlöse:

<a href="https://www.nationalpark-harz.de/de/der-nationalpark-harz/waldentwicklung/" rel="noreferrer nofollow">www.nationalpark-harz.de/de/der-nationalpark-harz/waldent...</a>
Kategorie: Landschaft
Rubrik: Wald
Hochgeladen: 26.06.2023
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Kamera: NIKON D500
Objektiv: 18.0-35.0 mm f/1.8
Blende: f/7.1
Brennweite: 18 mm
Belichtung: 1/60 sec
ISO: 400
Keywords: Photographed by Pana53,
Pana53, Monokultur,
Fichtenwald, Stuvenwald,
Wirtschaftswald


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Kommentare zum Bild

Gisela Hoffmann †
26.06.2023

Wie lange wird es wohl dauern, bis hier ein dichter Mischwald gewachsen sein wird? Vielleicht wird das Gebiet ja auch mit Mais oder Raps bepflanzt, schlimmstenfalls entsteht hier eine grosse Wohnüberbauung. Ein "Naturfoto" zum Nachdenken, lieber Frank. Beste Grüsse von Gisela

Pana53
26.06.2023

Liebe Gisela, ja das Foto macht nachdenklich! Eine andere Bebauung als Wald kann es hier nicht geben. Es sind immer wieder Areale im Stuvenwald vorhanden die leider nur den wirtschaftlichen Aspekt hatten. Wer weiß was draus werden wird. Das man es der Natur überläßt kann ich mir nicht vorstellen, wäre ja auch zu schön.

VG Frank

Michael Dehms
27.06.2023

Gut auch dein Hinweis auf das Portal 'www.nationalpark-harz.de'. Dort sind interessante Informationen zur Thematik, die Du hier ansprichst, zu finden. Und zur Region insgesamt. Sehr hilfreich.
Gruß Michael

Pana53
27.06.2023

Hallo MIchael, dankeschön. Ja, einige (viele) Menschen geben immer dem Borkenkäfer schuld, nur ist der bedacht den Schaden den der Mensch angegrichtet hat wieder zu bereinigen. Eigentlich ganz grob mit den Pilzen gleichzusetzen die den Verfallprozeß in gang bringen um neues "Leben" entstehen zu lassen . . . und das in kürzester Zeit!

Einen schönen Tag und nochmals vielen Dank.
VG Frank

Piesl
29.06.2023

Immer wieder traurig-schön die Denkweise der Vergangenheit und leider auch oft noch die Unfähigkeit diese endlich über Bord zu werfen.
@Gisela: das geht eigentlich recht flott wenn man die Natur nur machen lässt. Ein herrliches Beispiel zeigte mir schon Mitte der 2010er Jahre der Förster am Kaltenbronn im Schwarzwald bei einer Führung. Orkan Lothar hatte dort komplett abgeräumt. Links vom Waldweg im Naturschutzgebiet der ehemalige Nutzwald umgerissen und liegen gelassen; rechts der noch immer (Fichten-)Wirtschaftswald. Links blieb alles wie Lothar es hinterließ, rechts abgeräumt. Links eine bunte, undurchdringliche Explosion des Lebens, rechts eine kahle, errosionsgefährdete Leere. Man hätte es nicht für möglich gehalten wie schnell hier so dicht und hoch eine neue Fülle entstand.
P.S.: der Borkenkäfer existiert zwar auch im Bannwaldbereich, der Befall grenzt sich dort aber bislang ungeklärt von einem Meter auf den anderen ein.

Pana53
30.06.2023

Moin Peter, danke für deine sehr gute ausführliche Ausführung, dazu vielleicht noch eine Ergänzung. Würde man/Mensch nicht versuchen sich in die "Waldnatur" einzumischen, regelte sich vieles von ganz allein. Denn der Borkenkäfer hat auch natürliche Feinde, ca. 300, wie z.B. räuberische Käfer und parasitische Wespen. Es sind u.a. der Buntkäfer, der Jagdkäfer, der Rindenglanzkäfer, die Langbeinfliegen, aber auch Milben oder auch Brackwespen. Bereits bei Errichtung einer Schonung werden Chemiekeulen eingesetzt die natürlich alles Mikroleben usw. stark reduzieren/vernichten.

Euch allen vielen Dank für das rege Interesse an unserer Natur, den Wald, den Flüssen und alles was da noch so keucht und fleucht.

VG Frank