Menschen bei der Arbeit
„Der småländische Zaun“
Mein zweiter Betrag zum Thema Zäune der Gruppe lucifers friends.
Der småländische Zaun
Auf der Reise durch das südschwedische Småland sieht man mancherorts die typischen Zäune die aus Tannen gefertigt sind, sie fügen sich so unauffällig in die Landschaft, dass der Eindruck entstehen könnte, dass es einfach so sein müsse.
In einem kleinen Dorf trafen sich morgens die beiden Rentner Anders und Lars-Göran. Die beiden kennen sich schon viele Jahre und haben schon einiges zusammen gebaut. Es sind halt richtiges Kumpel. Anders war früher ein Baumeister und hat beim Bauen immer auf die traditionelle Holzbauweise geachtet. Lars-Göran war Gärtner. Also die beiden sollten wissen was sie tun.
Die Småländer gelten als sehr sparsam, Anders gehören einige Hektar Wald, so brauchte er für den Zaun kein Material zu kaufen, es viel einfach bei der Pflege seines Waldes an. Alles was er dafür braucht hat er über einige Zeit angesammelt.
In diesem Jahr ist der alte Zaun fünfzehn Jahre alt und hier und da durch Wind und Wetter schon etwas brüchig geworden.
Die beiden sind aufeinander eingespielt, jeder weiß was er zu tun hat.
Anders reißt den alten Zaun mit einem fünf Kilo schweren Gummihammer ein und räumt das alte Material weg. Er ist stolz das er den Hammer noch so schwingen kann und demonstriert es auch gern.
Altes Material? Smaländer sind sparsam! Es wird durchgesehen und die eine oder andere Holzstange wird abgesägt mit der Axt angespitzt, über Feuer angekohlt, dass soll die Holzstangen haltbarer machen und schon kann die Stange an anderer Stelle wieder in den Boden gerammt werden. Als Feuerstelle dient ein altes Metallfass was in der Mitte geteilt wurde und auf ein Gestell in bequemer Arbeitshöhe gesetzt wurde.
Zwei kleine Stangen werden in den parallel in den Boden geschlagen, gerade so weit auseinander, dass die Stangen die diagonal verbaut werden dazwischen passen. Zentimeterangabe Fehlanzeige, Erfahrung ist was zählt. Zwei Schritte weiter die nächsten beiden Stangen und so weiter.
Lars-Göran fügt die diagonalen Stangen ein und befestigt sie mit Tannenzweigen.
Auch sie werden über dem Feuer etwas angesengt, dadurch werden sie etwas geschmeidiger und haltbarer erklärt mit Lars-Göran. Im Achtergang werden die Zweige um die senkrechten Stangen unterhalb der diagonal eingefügten Stangen geflochten. Der Trick ist, so Lars Göran, beim flechten müssen die dünnen zweige leicht in sich gedreht werden, sonst brechen sie!
Zwei kleine Stangen werden in den parallel in den Boden geschlagen, gerade so weit auseinander, dass die Stangen die diagonal verbaut werden dazwischen passen. Zentimeterangabe Fehlanzeige, Erfahrung ist was zählt. Zwei Schritte weiter die nächsten beiden Stangen und so weiter.
Lars-Göran fügt die diagonalen Stangen ein und befestigt sie mit Tannenzweigen.
Auch sie werden über dem Feuer etwas angesengt, dadurch werden sie etwas geschmeidiger und haltbarer erklärt mit Lars-Göran. Im Achtergang werden die Zweige um die senkrechten Stangen unterhalb der diagonal eingefügten Stangen geflochten. Der Trick ist, so Lars-Göran, beim flechten müssen die dünnen zweige leicht in sich gedreht werden, sonst brechen sie!
Bis zum Nachmittag haben die beiden einige Meter neuen Zaun geschafft und machen Feierabend.
Der småländische Zaun
Auf der Reise durch das südschwedische Småland sieht man mancherorts die typischen Zäune die aus Tannen gefertigt sind, sie fügen sich so unauffällig in die Landschaft, dass der Eindruck entstehen könnte, dass es einfach so sein müsse.
In einem kleinen Dorf trafen sich morgens die beiden Rentner Anders und Lars-Göran. Die beiden kennen sich schon viele Jahre und haben schon einiges zusammen gebaut. Es sind halt richtiges Kumpel. Anders war früher ein Baumeister und hat beim Bauen immer auf die traditionelle Holzbauweise geachtet. Lars-Göran war Gärtner. Also die beiden sollten wissen was sie tun.
Die Småländer gelten als sehr sparsam, Anders gehören einige Hektar Wald, so brauchte er für den Zaun kein Material zu kaufen, es viel einfach bei der Pflege seines Waldes an. Alles was er dafür braucht hat er über einige Zeit angesammelt.
In diesem Jahr ist der alte Zaun fünfzehn Jahre alt und hier und da durch Wind und Wetter schon etwas brüchig geworden.
Die beiden sind aufeinander eingespielt, jeder weiß was er zu tun hat.
Anders reißt den alten Zaun mit einem fünf Kilo schweren Gummihammer ein und räumt das alte Material weg. Er ist stolz das er den Hammer noch so schwingen kann und demonstriert es auch gern.
Altes Material? Smaländer sind sparsam! Es wird durchgesehen und die eine oder andere Holzstange wird abgesägt mit der Axt angespitzt, über Feuer angekohlt, dass soll die Holzstangen haltbarer machen und schon kann die Stange an anderer Stelle wieder in den Boden gerammt werden. Als Feuerstelle dient ein altes Metallfass was in der Mitte geteilt wurde und auf ein Gestell in bequemer Arbeitshöhe gesetzt wurde.
Zwei kleine Stangen werden in den parallel in den Boden geschlagen, gerade so weit auseinander, dass die Stangen die diagonal verbaut werden dazwischen passen. Zentimeterangabe Fehlanzeige, Erfahrung ist was zählt. Zwei Schritte weiter die nächsten beiden Stangen und so weiter.
Lars-Göran fügt die diagonalen Stangen ein und befestigt sie mit Tannenzweigen.
Auch sie werden über dem Feuer etwas angesengt, dadurch werden sie etwas geschmeidiger und haltbarer erklärt mit Lars-Göran. Im Achtergang werden die Zweige um die senkrechten Stangen unterhalb der diagonal eingefügten Stangen geflochten. Der Trick ist, so Lars Göran, beim flechten müssen die dünnen zweige leicht in sich gedreht werden, sonst brechen sie!
Zwei kleine Stangen werden in den parallel in den Boden geschlagen, gerade so weit auseinander, dass die Stangen die diagonal verbaut werden dazwischen passen. Zentimeterangabe Fehlanzeige, Erfahrung ist was zählt. Zwei Schritte weiter die nächsten beiden Stangen und so weiter.
Lars-Göran fügt die diagonalen Stangen ein und befestigt sie mit Tannenzweigen.
Auch sie werden über dem Feuer etwas angesengt, dadurch werden sie etwas geschmeidiger und haltbarer erklärt mit Lars-Göran. Im Achtergang werden die Zweige um die senkrechten Stangen unterhalb der diagonal eingefügten Stangen geflochten. Der Trick ist, so Lars-Göran, beim flechten müssen die dünnen zweige leicht in sich gedreht werden, sonst brechen sie!
Bis zum Nachmittag haben die beiden einige Meter neuen Zaun geschafft und machen Feierabend.
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Kommentare zum Bild
Otto Plohmann
12.05.2023Du hast die Entstehung des Zaunes wunderbar illustriert und beschrieben und so die Möglichkeit gegeben, beim Bau des Zaunes zuzuschauen.
LG Otto
Werner Schabner
14.05.2023Otto hat es schon beschrieben. Es ist sehr interessant, beim Bau eines solchen Zauns zuzuschauen und Deine Beschreibung dazu zu lesen.
VG Werner
Elisabeth Sandhage
09.06.2023Jetzt wissen wir ja Bescheid!
Klasse, ein Thema mal so ganz anders zu bearbeiten, eine interessante Bildergeschichte!
LG Lisa