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„Wir sitzen alle in einem Boot“
Kunstwerk von Claus Bury im Dialog zur Kaiserpfalz Barbarossas in Gelnhausen anlässlich des Hessentages 1996.
Er verarbeitete hierfür ausschließlich Holz, das durch Windbruch oder Umweltschäden zur Verfügung stand. Das Kunstwerk nahm damit Bezug auf die Kaiserpfalz Gelnhausen, die auf vielen tausend Baumstämmen errichtet wurde, sowie auf die Umweltzerstörung weltweit durch den modernen Menschen. Im Februar 2010 wurde es aus witterungstechnischen Gründen abgebaut, obwohl der Künstler den Verfall des Kunstwerks vor Ort vorgesehen hatte. Gelder, die Bürger zur Rettung des Kunstwerks gesammelt hatten, reichten für eine Instandsetzung nicht aus.
Er verarbeitete hierfür ausschließlich Holz, das durch Windbruch oder Umweltschäden zur Verfügung stand. Das Kunstwerk nahm damit Bezug auf die Kaiserpfalz Gelnhausen, die auf vielen tausend Baumstämmen errichtet wurde, sowie auf die Umweltzerstörung weltweit durch den modernen Menschen. Im Februar 2010 wurde es aus witterungstechnischen Gründen abgebaut, obwohl der Künstler den Verfall des Kunstwerks vor Ort vorgesehen hatte. Gelder, die Bürger zur Rettung des Kunstwerks gesammelt hatten, reichten für eine Instandsetzung nicht aus.
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Kommentare zum Bild
Dieter F.Grins
12.02.2023Mein erster Gedanke: Das wird nicht lange da liegen bleiben.
(ich hatte deine Info noch nicht gelesen)
So ändern sich die Zeiten, damals Kunst, heute denkt man
HEIZMATERIAL...
BG Dieter
Jaspi
12.02.2023Schade, dass es abgebaut wurde. Wenn ich Deine Ausführungen recht verstehe, wäre gerade der Zerfall ein wichtiges Detail zu der Kunst geworden. Und es wäre spannend gewesen zu sehen, wie es langsam aber sicher sich verändert.
Liebe Grüsse
Jacqueline
ernst-uwe becker
12.02.2023Moin Michael,
gut, daß es abgebaut wurde. Der "Holzklau" hat ja in letzter Zeit ordentlich zugenommen,
HG Ernst-Uwe
Aislinn
22.02.2023Whow! das sieht richtig gewaltig aus!
Vielen Dank für´s zeigen!
VG Uschi
Guy Goetzinger
04.03.2023Schlagseite - wäre ein alternativer Titel.
LG Guy
AxelZwiener
06.03.2023Gut dass dieses Foto von einem Kunstwerk, das nicht mehr da ist gemacht wurde!
Die Idee des Künstlers scheint mir doch ein bisschen praxisfremd gewesen zu sein, denn aus Sicherheitsgründen hätte man das Kunstwerk großräumig absperren müssen. Zu verhindern dass dennoch jemand darauf rumkraxelt wäre schier unmöglich gewesen. Ein kleines Wunder, dass es immerhin 14 Jahre gehalten hat.
Michael Dehms
14.03.2023Vielen Dank für Eure Kommentierungen. Diese Fotografie ist nicht gerade neu, ist m.E. aber nach wie vor aktuell.
Gruß Michael
hogufe
31.03.2023Da kommt einem direkt Venedig in den Sinn, und die Kahlschläge, nicht nur an der kroatischen Küste, die bis heute nicht mehr "gutgemacht " werden konnten und ganz gezielt verursacht wurden. (Nur um eine Stadt zu errichten
die letztendlich dem Untergang geweiht ist.)
Wird sicher noch etwas dauern. Gruß Horst