Mein bisheriger Stand - glücklich, aber da geht noch mehr1
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Mein bisheriger Stand - glücklich, aber da geht noch mehr1
18.09.26 | 22:10
Einstand: Architektur - Aufnahmen - Bitte um Feedback und Praxis - Tipps
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier im Forum und das ist mein allererster Beitrag!
Ich mache es kurz und und ohne großes Fachsimpeln:
Für mich persönlich zeigen diese beiden Bilder den bisher stärksten Stand auf meinem Lernweg.
Ich bin einfach glücklich darüber, wie mir die Aufnahmen gelungen sind, aber zufrieden bin ich noch lange nicht - da ist noch viel Luft nach oben und ich will weiter kommen.
Bei der Bildbearbeitung stehe ich noch am Anfang und versuche, mich schrittweise einzuarbeiten. Mit folgenden zwei Bildern hatte ich vor Ort und am Rechner ganz unterschiedliche Herausforderungen:
Bild 1 (Fernsehturm) : Canon EOS 450D, ISO: 200, Blende: F/4,6, Belichtungszeit: 1/4000 s, Belichtungslorrektur: +2EV, Brennweite: 29mm
Hier habe ich mich am Framing durch die Säulen versucht. Vor Ort hatte ich allerdings mit starken Konstrasten zu kämpfen und die Ausrichtung der stürzenden Linien war gar nicht so leicht.
Bild 2 (Alte Nationalgalerie) : Canon EOS 450D, ISO: 200, Blende: F/11, Belichtungszeit: 1/60 s, Belichtungslorrektur: -2/3 EV, Brennweite: 20mm
Der extreme Dynamik- Umfang im Abendlicht war eine harte Nuss. Im Orignal war der Vordergrund viel zu dunkel. Ich bin extrem froh, dass ich in der Nachbearbeitung über die Farbkurven die Strucktur im Sandstein zurückholen konnte, ohne dass das Ergebnis künstlich wirkt.
Ich freue moch über Euer ehrliches Urteil, kritische Blicke und praktische Tipps, wie ich solche Licht- Situationen künftig schon bei der Aufnahme besser meistere.
beste Grüße
Maik ( Korvexys)
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier im Forum und das ist mein allererster Beitrag!
Ich mache es kurz und und ohne großes Fachsimpeln:
Für mich persönlich zeigen diese beiden Bilder den bisher stärksten Stand auf meinem Lernweg.
Ich bin einfach glücklich darüber, wie mir die Aufnahmen gelungen sind, aber zufrieden bin ich noch lange nicht - da ist noch viel Luft nach oben und ich will weiter kommen.
Bei der Bildbearbeitung stehe ich noch am Anfang und versuche, mich schrittweise einzuarbeiten. Mit folgenden zwei Bildern hatte ich vor Ort und am Rechner ganz unterschiedliche Herausforderungen:
Bild 1 (Fernsehturm) : Canon EOS 450D, ISO: 200, Blende: F/4,6, Belichtungszeit: 1/4000 s, Belichtungslorrektur: +2EV, Brennweite: 29mm
Hier habe ich mich am Framing durch die Säulen versucht. Vor Ort hatte ich allerdings mit starken Konstrasten zu kämpfen und die Ausrichtung der stürzenden Linien war gar nicht so leicht.
Bild 2 (Alte Nationalgalerie) : Canon EOS 450D, ISO: 200, Blende: F/11, Belichtungszeit: 1/60 s, Belichtungslorrektur: -2/3 EV, Brennweite: 20mm
Der extreme Dynamik- Umfang im Abendlicht war eine harte Nuss. Im Orignal war der Vordergrund viel zu dunkel. Ich bin extrem froh, dass ich in der Nachbearbeitung über die Farbkurven die Strucktur im Sandstein zurückholen konnte, ohne dass das Ergebnis künstlich wirkt.
Ich freue moch über Euer ehrliches Urteil, kritische Blicke und praktische Tipps, wie ich solche Licht- Situationen künftig schon bei der Aufnahme besser meistere.
beste Grüße
Maik ( Korvexys)



Antworten
Du möchtest also noch durch die Diskussion hier im Forum lernen!
Dann würde ich vorschlagen nicht nur die Bilder zu präsentieren, die Deinen, uns noch nicht bekannten, Standards entsprechen. Denn damit lenkst Du die Diskussion ja schon in eine bestimmte Richtung. Also zeig' ruhig eine wenig mehr...
Ein paar Fragen vorab:
- möchtest Du Dich auf Architektur konzentrieren?
- mit welcher Software arbeitest Du?
- kennst Du die Erstellung von HDR-Bildern aus Beleichtungsreihen?
Liebe GrüßeKlaus
Vielen Dank vorab für Deine Antwort auf meinen Beitrag.
Mit dem Fotoforum hoffe ich, einen Ort gefunden zu haben, wo ich mit erfahrenen Leuten in Kontakt kommen und mich austauschen kann - eine zusätliche Möglichkeit, da ich erst seit Januar diesen Jahres fotografiere. Vorher wusste ich nicht einmal, wie man mit einer Spiegelreflex - Kamera überhaupt umgeht. Was ich bis heute weiß, habe ich mir hauptsächlich im Selbst - Studium durch AUsprobieren angeeignet.
Da ich erst seit 16.09.2026 hier dabei bin, muss ich mich erst mal orientieren.
Was den Punkt angeht, dass ich "mehr zeigen" soll, Es war mir in der kurzen Zeit einfach nicht möglich, mehr zu zeigen, was nicht zuletzt den zeitlichen Vorgaben hier für Uploads zu Grunde liegt.
Es liegt mir grundsätzlich und entschieden fern, hier irgendwelche Vorgaben zu machen und erst recht, Meinungen zu steuern.
Noch weniger habe ich Standarts sondern denke viel mehr, dass Diese bei der Fotografie weniger Bedeutung haben als gewisse Basis - Werte für Orientierungshilfen, um gelungene Fotos machen zu können.
Architektur ist interessant. Derzeit bin ich regelmäßig Nachts für Farben, Licht und Schatten unterwegs. Auch Natur - Aufnahmen mit unterschiedlichen Stimmungen finde ich faszinierend.
EIne abschliesende Aussage kann ich noch nicht ganz treffen, da ich derzeit bin ich noch bei der Planung mit den Vorbereitungen für ein persönliches Portfolio beschäftigt bin.
Es ist also noch richtig viel Luft nach oben für mich.
Heute habe ich darktable auf meinem Rechner installiert. Bisher habe ich mit Pix auf Linux meine Bilder versucht nachzubearbeiten.
Die Erstellung von HDR- Bildern aus Belichtungsreihen, sagt mir noch überhaupt nichts, doch
ich bin gespannt, heraus zu finden, worum es dabei geht.
Vielen Dank schon mal für das Schlagwort,
Nichtsdestotrotz bin ich nach wie vor offen für konstruktive Kritik - auch wenn das bedeutet, dass dabei hin und wieder ein wenig Gegenwind auf mich zu kommen kann.
beste Grüße
Maik
bei der Gelegenheit habe ich Diene Bilder entdeckt: sie sind richtig stark und gefallen mir ausnehmend gut.
Solche Bilder haben das Zeug, mich tatsächlich in ihren Bann zu ziehen.
Ich ziehe meien Hut.
mit besten Grüßen
Maik
Hallo Maik,
von Darktable und Pix habe ich durch Dich zum erstenmal gehört. Da, wenn ich das richtig verstehe, Dein Bildbestand noch gering ist, solltest Du Dir nicht nur Gedanken über die Beldbearbeitung, sondern auch über die Katalogisierung (Verschlagwortung) machen. Erfahrungsgemäß fallen ja in der digitalen Fotografie deutlich mehr Aufnahmen an als früher in der analogen.
Ich bin seinerzeit zu Lightroom gekommen, das hier Katalogisierung und Bildbearbeitung in einem Workflow gelöst sind. Ich bin sehr zufrieden, wenn man einmal davon absieht, dass Adobe hier nur noch ein ABO-Modell anbietet und die jährlichen Kosten nicht vernachlässigbar sind.
Nun einmal zu Deinen beiden Bildern:
Fernsehturm
Ich weiß nicht wieviel Platz Du rückwärts hattest. Spontan hätte ich (Platz vorausgesetzt) hier eine längere Brennweite genutzt um die stürzenden Linien bereits bei der Aufnahme zu reduzieren. Natürlich hast Du Dir hier um perpektivische Entzerrung in der Nachbearbeitung zu üben ein perfektes Motiv ausgesucht! ;-)
Nationalgalerie
Hier gilt bezüglich der Perspektive das oben gesagte. Auch hier hast Du noch stürzenden Linien, die am rechten Bildrand deutlich werden. Bei der Aufnahme solcher Motive immer einen Bildausschnitt mit reichlich "Luft" um das Motiv wählen, da es beim Entzerren immer zu Bildbeschnitten kommt.
Wegen des hohen Kontrastumfangs arbeite Dich in HDR ein. Ich denke, dass Canon eine Funktion für automatische Belichtungsreihen integriert hat. Ich habe gute Erfahrungen mit 7*2/3 gemacht. Die Kamera macht also eine Serie von sieben Aufnahmen von denen jeweils drei in 2/3-Blendenstufen unterbelichtet und überbelichtet sind. Diese werden dann in der Nachbearbeitung zum Kontrastausgleich genutzt. Das kann z.B. Lightroom, es gibt aber auch spezialsierte Programme.
So, das wär's für heute!
Klaus
danke dir für deine Anregungen. Da sind einige Stichpunkte darunter, die ich mir noch näher unter die Lupe nehmen werde. Hilfreich ist das für mich allemal. So macht Fotografieren Spaß!
Was deinen Hinweis zu Darktable angeht: Da das für dich neu war – ich arbeite mit Linux, und da fügt sich so eine Open-Source-Software perfekt in meinen Workflow ein. So spare ich mir das von dir angesprochene Adobe-Abo und habe alle Werkzeuge frei zur Verfügung.
Auch beschäftige ich mich nicht nur rein mit dem Fotografieren an sich: Themen wie Katalogisierung, Kuratierung oder auch rechtliche Grundlagen wie Persönlichkeitsrechte eigne ich mir parallel dazu ganz strukturiert mit an. Fotografieren besteht nunmal nicht nur daraus, aus dem Objektiv mit der Kamera nach Motiven zu suchen und abzudrücken. Ich möchte es eben schon gerne "Ganz oder gar nicht" machen.
Und was deine Überlegung zum Platz bei der Aufnahme angeht: Da hast du absolut recht, und ich hatte mir im Nachhinein auch schon überlegt, beim nächsten Mal zu versuchen, noch weiter nach hinten zu gehen. Vor Ort stößt man da zwar manchmal schnell an Grenzen, aber ich nehme mir das für die nächsten Motive auf jeden Fall fest vor.
Da nun konkrete Hinweise – wie deine Tipps zur Brennweite, zum Bildausschnitt und zum Thema HDR bei harten Kontrasten – immer mehr auf mich zukommen, kann ich auch dem Feld des reinen Experimentierens Stück für Stück den Rücken kehren. Es wird spürbar konkreter, und ich nehme mir deine Ratschläge gerne zu Herzen.
Danke dir noch mal dafür,
Maik
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