Passo Falzarego
„Passo Falzarego“
In die Schlagzeilen der Geschichte geriet der Passo Falzarego im Ersten Weltkrieg. Im Gebirgskrieg 1915–1918 verlief die Front über den Passo Valparola, den Hexenstein, den Kleinen Lagazuoi und den Passo Falzarego. Der Hexenstein und die österreichische Stellung (Werk Tre Sassi) sperrten von Nordwesten die Große Dolomitenstraße gegen das Gadertal ab. Nachdem mehrere Vorstöße der Italiener gescheitert waren, die Stellung einzunehmen, verschanzten sie sich in der Ostwand des Lagazuoi, wo 1916 der Minenkrieg begann. Nach drei österreichischen Sprengungen am 1. Januar 1916, 14. Januar 1917 und 22. Mai 1917 trieben die Italiener vom Fuß des Berges einen über 1000 m langen Stollen bis unter die österreichische Stellung und sprengten diese am 20. Juni mit mehr als 33 t Sprengstoff in die Luft. Am 16. September folgte eine fünfte und letzte österreichische Sprengung. Die Sprengungen brachten für keine Seite der Kriegsparteien einen Bodengewinn. Die Kämpfe in den Bergen forderten einen hohen Blutzoll, allerdings sind zwei Drittel der Soldaten nicht durch Kriegshandlungen umgekommen, sondern durch Lawinen, Steinschlag und Erfrierungen. Durch die besonderen Umweltbedingungen – im Winter lagen bis zu 10 m Schnee – und den daraus folgenden Anstrengungen sind auch viele Soldaten an Erschöpfung und eher banalen Erkrankungen gestorben. Wikipedia
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Kommentare zum Bild
Lothar Mantel
04.03.2026Bizarre Landschaft mit historischem Bezug. Schönes Bild.
BG Lothar
PeSaBi
04.03.2026Ein geschichtsträchtiger Ort ... und manchmal unverständlich, daß um solch "kahle und unfruchtbare Steinhaufen" auch noch gestritten wird ... der "ganz normale", kriegerische Wahnsinn wäre doch schon mehr als genug ...
Dein Bild davon ist aber friedlich und majestätisch ...
HG - Petra
Hartmut Frentz
04.03.2026Was doch eine solche idyllische Bergwelt für eine grausame Vergangenheit hat. Auch hier spricht die große Zahl der Opfer von der Unsinnigkeit des Krieges. Die Aufnahme jedoch ist in jedem Fall beeindruckend.
Gruß Hartmut
brimula
05.03.2026Warum hat die Menschheit nicht gescheiteres zu tun als sich zu bekriegen...zum Gedenkstein kommt man nur zu Fuss...das würde ihn besonders machen...
gruss brigitt@
arteins
05.03.2026Es war eine Schlacht, die zu nichts gebracht hat, nur gewaltige Verluste an Menschen - und das in einer derart idyllischen Landschaft.
VG Wolfhart
Jaspi
05.03.2026Der Gedenkstein umrahmt von zwei Tannen vor majestätischen Bergen. Der Krieg ist so etwas furchtbares und man lernt einfach nie aus der Vergangenheit...
Liebe Grüsse
Jacqueline